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Haigerloch Dort, wo die Erde zu Ende ist

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Ein wunderbares langes Wochenende verbrachte der alte Owinger Ortschaftsrat zum Abschluss seiner kommunalpolitischen Tätigkeit in Portugal. Foto: Binder Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Owingen. Zum Abschluss seiner politischen Tätigkeit unternahm der alte Owinger Ortschaftsrat Anfang Oktober einen Ausflug nach Portugal.

Mit dem Flieger ging es von Stuttgart in die portugiesische Hauptstadt an der Mündung des Tejo-Flusses. Kaum angekommen, war man schon mitten im Programm und besichtige die Sehenswürdigkeiten der Stadt wie den Torre de Belem, das Denkmal für Heinrich den Seefahrer und gegenüber das Hieronymuskloster; Kloster und Wachturm sind seit 1983 Weltkulturerbe und haben das große Erdbeben von 1755 überstanden. Zum Ende des ersten Tages wurden die Hotelzimmer bezogen und man ließ den Tag gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es zu Fuß hoch zur Burg St. Jorge. Die Festungsanlage wurde jahrhundertelang als Königsburg genutzt und bei dem großen Erdbeben weitestgehend zerstört. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ist die Anlage heute in einem guten Zustand. Danach ging es durch enge Gassen den Berg wieder hinunter durch urige Altstadtviertel und über öffentliche Plätze, die ihren ganz eigenen Charme verbreiten. Beendet wurde die Tagestour an den Bootsanlegestellen des Tejo, wo einzelne Teilnehmern auch gleich die Möglichkeit nutzten, um Lissabon bei einer Bootstour auch von der Flussseite aus betrachten zu können. Besucht wurde außerdem die Markthalle um bei Livemusik die verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten zu probieren.

Der Samstag war zur freien Verfügung und jeder konnte für sich die Stadt erkunden. In geringer Entfernung zum Hotel stand eine weitere Sehenswürdigkeit Lissabons: der Elevador de Santa Justa. Das ist ein 45 Meter hoher Personenaufzug, der den Stadtteil Baixa mit dem höher gelegenen Stadtteil Chiado verbindet. Im Stile des Eifelturmes ist der Aufzug komplett aus Eisen gefertigt. Oben angekommen, wurde die älteste Buchhandlung der Welt besucht, die 1732 eröffnete "Livraria Bertrand".

Zum Abendessen ging die Gruppe in das Künstlerviertel und zu späterer Stunde konnte man noch Lissabon bei Nacht von oben bei einem Cocktail von der Dachterrasse eines Hotels betrachten.

Am letzten Tag ging es per Bus los Richtung Berge nach Sintra, wo der Nationalpalast steht, der im Sommer der königlichen Familie als Rückzugsort diente. Den Palast zeichnen prachtvolle Festsäle und prunkvolle Innenhöfe aus. Weiter ging es mit dem Bus zum westlichsten Punkt Europas dem Cabo da Roca. Hierüber sagt die Literatur der damaligen Zeit ehrfürchtig: "Da wo die Erde endet und das Wasser beginnt".

Weiter ging es dann nach Estoril, dem bekannten Küstenort am Atlantik und hier war dann auch der letzte längere Aufenthalt der Reise. Nach einer Stärkung machte sich die Gruppe auf in Richtung Flughafen und trat die Rückreise an.

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