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Haigerloch Die Sehnsucht nach Schwarzwurst

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Das Brock-Terzett sorgte beim Jahrtagsabend der Schäferzunft für viel Stimmung im Trilfinger Vereinsheim. Foto: Bäurle Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Trillfingen. Tolle Stimmung herrschte am Montag beim Schäferjahrtagsabend im gut besuchten Vereinsheim in Trillfingen. Mit dem aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Brock-Terzetts hatte die Schäferzunft ein hervorragendes Musik-Trio verpflichtet.

Zuvor jedoch spielte die Bauernkapelle Trillfingen zur Unterhaltung auf und stimmte Lieder an, die zum Schunkeln und Mitsingen animierten. Darunter natürlich "Der alte Schäfer", bei dem Stefan Stehle und Michael Schneider ihre gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellten, sowie Walzer Märsche und Polkas.

Dann enterte das Brock-Terzett die Bühne und freute sich, nach langer Zeit mal wieder im Raum Haigerloch zu Gast sein zu dürfen. "Die älteschte Boygroup im Ländle" hatte das Publikum mit Zeilen wie "Mir send die Drei vom Brock-Terzett ond schließet euch ens Herz" natürlich sofort auf seiner Seite. Es folgten ein Loblied auf die Württemberger Weine und das allseits beliebte und bekannte Lied "Dr G’sangverei".

Dem fetzigen "Die junge 70er" über die Jugend und das Alter folgte das Schunkellied "Mir Schwaben". Hier wurden schwabentypische Eigenschaften auf die Schippe genommen. Und die Sehnsucht nach dem geliebten Schwabenland bedienten Gerhard Brodbeck, Kurt Eisele und Günter Röttger perfekt mit Songs wie "Hoim ens Schwobaland" oder "Tausche Gnocchis gegen Schwarzwurschd".

Von den weiteren Liedern stach unter anderem der "Schwabenwein" hervor, wo Günter Röttger mit klassischem Gesang beziehungsweise Operngesang begeisterte. Röttger wartete zudem mit dem witzigen, fast schon schlüpfrigen Gedicht rund um die Frage "Wie werden Kinder gemacht?" auf. Auch Kurt Eisele erzählte zwischendurch immer wieder Witze. Beispielsweise: Treffen sich zwei Bekannte nach einiger Zeit wieder: "Du g’fällsch mer aber gar it mit dr neue Brill." – "I han koi neue Brill." – "Aber i." Den Abschluss des musikalischen Reigens bestritt der Kerzenmeister der Schäferzunft, Berthold Schwarz. Er spielte auf seinem Akkordeon und stimmte mit den Anwesenden noch so manches Lied an, zum Beispiel das "Hohenzollernlied".

Zunftmeister Martin Beuter hatte am Abend nochmals seinen bereits bei der Rechnungsabhör am Jahrtagsmorgen formulierten Antrag auf Erhöhung des Jahresbeitrages von 2,50 Euro auf fünf Euro gestellt. Dies wurde auch beschlossen und war aus Beuters Sicht notwendig, um weiterhin musikalische Gäste für Jahrtagsabende engagieren zu können sowie ein kleines Polster bis zum Jahr 2027 aufzubauen, dann feiert die Schäferzunft ihren 250. Geburtstag.

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