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Haigerloch Die bessere Gesellschaft steht am Ende dumm da

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Von Max Bäurle

Haigerloch. Jedes Mal mit minutenlangem Applaus bedacht wurden die Akteure der Theater AG des Gymnasiums als sie an zwei Tagen die Provinzposse "Der Revisor" im Fruchtkasten des Schlosses aufführten.

Erwartungsgemäß war der Zuspruch am Mittwoch bei der Premiere etwas größer, aber auch am zweiten Aufführungstag hatte das Stück noch viele Zuschauer.

Die Akteure schafften es durch ihre sympathische Art schnell, das Publikum für ihr Stück zu begeistern. Lustige Dialoge und Situationskomik sorgten für viel Heiterkeit und die Schüler wussten auch schauspielerisch voll zu überzeugen. Auch die Kostüme und das Bühnenbild trugen viel dazu bei, dass die Verwechslungskomödie aus der Feder von Nikolai Gogol gut ankam. In dem Stück geht es um eine kleinere Stadt in der russischen Provinz, die Besuch von einem Revisor aus St. Petersburg erwartet. Der Bürgermeister, gespielt von Patrick Reichert, setzt seine Bürger über dessen Anreise in Kenntnis und versucht selbst, als Saubermann dazustehen, um keine Probleme zu bekommen.

Da verbreiten zwei Tratschtanten (Thit Jörgensen und Cecilie Fischer) das Gerücht, dass der Revisor (Laurin Haug) bereits seit einiger Zeit in der Stadt sei und in einem Wirtshaus residiere. Das versetzt alle natürlich in helle Aufregung, da längst nicht alle Vorkehrungen getroffen sind, um alle Unregelmäßigkeiten in den Amtsstuben zu vertuschen. Aber Geld hilft immer, denken sich die Bürger, und versuchen den Revisor damit milde zu stimmen, ihn zu beeindrucken oder ihm Gefälligkeiten abzuringen.

Was in der Stadt keiner weiß: Der, den die Bürger für den Revisor halten, ist in Wirklichkeit ein adliger Lebemann, der beim Kartenspiel sein Geld verprasst hat. Natürlich kommt ihm der unverhoffte Geldregen gerade recht, und der Bürgermeister übernimmt gar die Rechnung für das Wirtshaus und quartiert den falschen Beamten bei sich zu Hause ein.

Wie die meisten Frauen der Stadt liegen ihm bald auch die Gattin des Bürgermeisters (Anika Weigang) und seine Tochter (Pia Haug) zu Füßen. Als der vermeintliche Revisor der Bürgermeister-Tochter einen Heiratsantrag macht, träumt die Familie bereits von einem schönen Leben in St. Petersburg.

Dann entlarvt sich der "Revisor" durch einen Brief, der an einen Freund gerichtet ist, selbst und die Bürger der Provinzstadt können ihre Dummheit kaum fassen. Der Bürgermeister reißt sich gar den falschen Schnauzer von der Oberlippe und verbietet dem Publikum, über ihn zu lachen. Und, oh Schreck, dann naht auch noch der echte Revisor...

Die Pausen zwischen den fünf Akten überbrückte Cordula Hans durch ihr famoses Klavierspiel.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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