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Haigerloch Der Umbruch vor zwei Jahren trägt Früchte

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Elisabeth Pfister (links) und Karola Stocker (rechts) wurden für 33 beziehungsweise 22 Jahre Mitgliedschaft bei den Weildorfer Storchen geehrt. In der Mitte Martin Pfister, einer der drei ersten Vereinsvorsitzenden. Foto: Bäurle Foto: Schwarzwälder Bote

Personell und finanziell bisher gut überstanden haben die Weildorfer Storchen die Corona-Krise. So lautete die Bilanz von Martin Pfister, einem der drei Vorsitzenden, bei der Generalversammlung des Narrenvereins am Samstagabend im Hagestall.

Haigerloch-Weildorf. Dabei, so Pfister, sei es vor allem ein Vorteil, dass man keine laufenden Kosten für Trainer oder Dirigenten habe und das Vereinsheim, die Schwarz-Peter-Höhle, schuldenfrei sei. Allerdings sei der immer samstags veranstaltete Stammtisch der Pandemie zum Opfer gefallen. Wenigstens habe man die diesjährige Fasnet, auf die sich Pfister in seinem Bericht konzentrierte, noch durchführen können. Dabei betonte er, dass die Fleckafasnet, positiv verlaufen sei. Das Programm am Schmotziga Dauschdig zusammen mit dem Sportverein bezeichnete er als "vollen Erfolg".

Auch die Leistung der neu formierten Tanzgarde hob der erste Vorsitzende hervor und dankte zudem Christa Hipp vom Kindergarten für die Mithilfe beim Kinderprogramm und beim Umzug am "Schmotziga Dauschdig". Sehr zufrieden zeigte er sich auch mit dem gut besuchten Narrenfrühstück am Fasnetssamstag und dem Einnahmerekord der Sammler. Am Fasnetssonntag sei man rund um den Umzug angesichts von 1200 Hästrägern und vielen Zuschauern an die Grenze der Belastbarkeit gestoßen, habe die "vollkommen gelungene Veranstaltung" dank der vielen Helfer aber gut gemeistert. Mit der Seniorenfasnet am Dienstag wurde die erfolgreiche Fasnet 2020 abgeschlossen.

Schriftführer Daniel Strobel blickte auf das Geschäftsjahr 2019 und zog hinsichtlich der fünf eigenen Fasnetsveranstaltungen und acht auswärtigen Termine ein positives Fazit. Gelungen war laut ihm auch die mit einem Grillfest verbundene Wanderung im vergangenen Jahr.

Kassiererin Sarah Lapp vermeldete für das abgelaufene Geschäftsjahr ein leichtes Minus, da man in die Schwarz-Peter-Höhle und ins Häs investiert habe. Sie verwies aber auf einen guten Gesamtetat. Laut ihr hat der Verein 149 Mitglieder, davon sind 90 aktiv und 55 passiv, hinzu kommen vier Ehrenmitglieder. Die aktiven Narren gliedern sich auf in 58 Schwarze Peter, 21 Storchen und elf Tänzerinnen. 2018, so Lapp, seien es noch 137 Mitglieder gewesen, aber vor allem aufgrund der Neugründung der Garde habe man sich über Zuwachs freuen dürfen.

Michael Fischer, der gemeinsam mit Timo Hertkorn die Kasse geprüft hatte, bescheinigte der Kassiererin ordentliche Arbeit.

Armin Hipp, stellvertretender Ortsvorsteher, führte die einstimmige Entlastung herbei. Der Umbruch vor zwei Jahren, so freute er sich, trage Früchte, der Verein stehe wieder gut da. Lob gab es von ihm für den Zunftmeisterempfang, der 2020 erstmals stattfand, und den großen Umzug. Dieser sei wichtig für die Fasnet und repräsentiere den Ort.

Bei den Wahlen ersetzte Sarah Lapp, die weiterhin auch als Kassiererin fungiert, Albert Kirn, einen der drei ersten Vorsitzenden. Kirn erhielt von Armin Hipp als Dankeschön für seinen Einsatz den in Buchform vorliegenden Weildorfer Jahresrückblick 2019 und vom Vorsitzenden Martin Pfister einen Storch aus Holz.

Für Harald Schädle, der als Beisitzer ausschied, sprangen Tobias Lorenz, Ottmar Hellstern, Gerhard Kirn, Tobias Lapp und Johanna Hugendubel ein. Abschließend betonte Armin Hipp noch, dass man für das Projekt des Ortschafts-rates, das Errichten eines Mastes mit Storchennest, natürlich auch den Narrenverein ins Boot hole. Das passe, da dieser im Vereinsnamen die Storchen trage und eine der Figuren ein Storch sei.

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