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Haigerloch Der Lohn für ein paar Stunden geopferte Zeit

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Geld aus Gruol hilft dabei, Katecheten in Burkina Faso eine Ausbildung als Elektriker zu ermöglichen. Foto: Verein Imasgo Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Gruol. Am morgigen Sonntag, 24. Dezember, ist ab 13.30 Uhr im Gruoler Saalbau wieder Adventsbasar des Frauenkreises. Über die Jahre hinweg hat er sich zum größten vorweihnachtlichen Basar im Raum Haigerloch gemausert.

In den vergangenen zwei Wochen haben rund 25 Frauen mit viel Liebe Kränze und Adventsdekorationen aller Art angefertigt. Und darum würden sie sich freuen, wenn ihr engagierter Arbeitseinsatz beim Kranzen, Basteln, Kuchen- und Plätzchenbacken am Sonntag durch zahlreiche Basarbesucher belohnt wird.

Wobei man sich auch auf eine treue "Stammkundschaft" verlassen kann. Viele Leute aus der Umgebung schätzen das interessante Angebot und kommen deshalb schon jahrelang zum Einkaufen und zum gemütlichen Nachmittag bei Kuchen, Kaffee und Getränken in den Gruoler Saalbau.

Eines ist diesmal neu: Neben den weihnachtlichen Dekorationsartikel werden beim Basar auch die Adventskalender des Gruoler Vereins zur Förderung der Jugendarbeit verkauft (wir haben berichtet).

Der Gruoler Frauenkreis wurde von einigen Frauen im Frühjahr 1987 ins Leben gerufen und der erste Adventsbasar am 1. Advent 1987 veranstaltet. 14-tägig wurde gebastelt, genäht und gestrickt, die Männer zimmerten Krippen und auch die Jugendgruppe engagierte sich jedes Jahr, um die Missionsarbeit von Pater Dionys Siedler in Burkina Faso zu unterstützen.

Das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe steht von Anfang unter dem Motto, mit ein paar Stunden geopferter Freizeit Menschen in Burkina Faso zu helfen. Mit Basarerlösen hat der Frauenkreis nämlich Projekte wie den Aufbau einer Trinkwasserversorgung, Schule, Apotheke und die Ausbildung von Katecheten in Burkina Faso ermöglicht.

Die Kontakte zu den Verantwortlichen in Burkina sind auch nach dem Tod von Pater Siedler nicht abgebrochen. Jährlich besucht die Verein "Imasgo" aus Birkenau die Katechetenschule und kontrolliert die Verwendung der Gelder. Vieles hat sich in den letzten 50 Jahren in diesem westafrikanischen Land geändert – aber einen Standard nach europäischen Maßstäben wird es dort noch lange nicht geben. Was tun, wenn die Trockenheit die Landwirtschaft in Grenzen zwingt, Strom und Wasser Luxusgüter sind und die notwendige Bildung der Kinder an der Voraussetzung scheitert, dass viele Familien das Schulgeld nicht aufbringen können?

Der Direktor der Katechetenschule aus Imasgo, Abbé Bruno Bado Hermann, war im August 2019 zu Besuch in der Partnergemeinde Birkenau. Dabei wurde das aktuelle Projekt zur Ausbildung einiger Katecheten als Solarenergie-Elektriker diskutiert und beraten.

Immer bleibt ein Teil des Erlöses aus dem Basar aber auch in der Pfarrei St. Clemens Gruol, um dort aktuelle Projekte zu unterstützen. Das ist derzeit die Renovation der Vituskapelle.

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