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Haigerloch Der Chefposten ist wieder besetzt

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Michael Sauter (neuer erster Vorsitzender, links) und Stefan Beck (neuer Kassenwart, rechts) bekleiden jetzt die wichtigsten Ämter im Fischereiverein Stetten. Mit auf dem Bild, hinten: Klaus Pfeffer (zweiter Vorsitzender und Gewässerwart).Foto: Bäurle Foto: Schwarzwälder Bote

Seit seiner Generalversammlung am Freitag hat der Fischereiverein Stetten in Michael Sauter in der Glückaufhalle wieder einen neuen Chef (wir haben berichtet). Dafür übernimmt Stefan Beck Sauters bisheriges Amt als Kassenwart.

Haigerloch-Stetten. Der zweite Vereinsvorsitzende Klaus Pfeffer hatte nach dem Tod von Vereinschef Bernd Henle im Januar die Vereinsgeschicke kommissarisch geleitet. Er blickte auf ein "arbeitsreiches Jahr 2019" zurück. Es hätten diverse Arbeitseinsätze im Terminkalender gestanden, wobei er sich bei der Beteiligung an der städtische Bachputzete mehr als nur vier Teilnehmer aus den Reihen der Fischer gewünscht hätte. Zusammen mit dem Motorsportclub beteiligten sich die Fischer auch am Christkindlesmarkt in Haigerloch.

Pfeffer ging auch auf die Instandhaltung des Fischerheimes und Aufräumarbeiten am Weiher ein. Insgesamt habe man 433 Stunden abgeleistet. Im Frühjahr wurden 300 Bachforellensetzlinge und 150 Kilogramm Bachforellen in der Eyach und der Stunzach eingesetzt.. Am Nachtfischen am Auenweiher haben sich laut ihm zehn Angler beteiligt. Beim Abfischen (fünf Teilnehmer) wurde Michael Sommerfeld neuer Fischerkönig.

In seiner Funktion als Gewässerwart teilte Pfeffer zudem mit, dass man an der Eyach 36 Fische, hauptsächlich Bachforellen, mit einem Gesamtgewicht von 14,6 Kilogramm gefangen habe, am Auenweiher seien den Fischern zwei Zander mit insgesamt über neun Kilo Gewicht an die Angel gegangen.

Schriftführer Dominic Wagner ging in seinem Bericht ausführlich auf die Feld-, Wald- und Bachputzete ein, bei der man die Ufer der Eyach von Müll befreite. Der Verkauf von frisch gerauchten und gebackenen Forellen am Gründonnerstag und Karfreitag sei wie immer gut angenommen worden. Beim Schleppertreffen unweit der Fischerhaus boten die Fischer Kaffee und Kuchen an, außerdem feierten sie im Juni 2019 eine Sonnwendfeier und luden im November zum Mostbesen ein. Das Jahr endete mit dem Silvesterpaschen im Fischerhaus. Wagner dankte am Ende allen, die sich im vergangenen Jahr rund um den Verein engagiert haben.

Kassenwart Michael Sauter vermeldete einen größeren Überschuss und verwies auf einen guten Gesamtetat. Auch die angeschaffte Photovoltaikanlage werde sich in Sachen Stromersparnis laut ihm bald rechnen. Hans Stengel hatte gemeinsam mit Holger Pfeffer die Kasse geprüft und zeigte sich mit Sauters Arbeit zufrieden.

Stettens Ortsvorsteher Walter Stocker führte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft herbei. Er hob den Stellenwert der Fischerhütte als gern genutzter Treffpunkt für die Stettener hervor und war erleichtert darüber, dass sie nach dem Lockdown unter Einhaltung des Hygienekonzeptes rasch wieder geöffnet werden konnte. Aktuell zählt der Fischerverein Stetten 16 Aktive, darunter einen Jungfischer.

Im Rahmen der Versammlung erhöhte der Verein zudem den Mitgliedsbeitrag für Erwachsene von 80 auf 100 Euro pro Jahr. Weiter wurden Punkte in der Vereinssatzung geändert, dies war nötig um die Gemeinnützigkeit zu erhalten. Am 7. November soll es eventuell ein Fischräuchern beziehungsweise einen Fischverkauf für die Bevölkerung geben.

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