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Haigerloch Das "Charlott" ist eine Ehrensache

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Der alte Kamin hat den Brand schadlos überstanden und wird dem Café erhalten bleiben. Foto: Schwarzwälder Bote

Nach dem Brand vor zwei Jahren kommt langsam wieder Leben ins Café Charlott in Haigerloch. Es wird bereits fleißig für die Wiedereröffnung geschuftet. Im Januar soll es dann soweit sein – trotz der kleinsten Küche der Welt.

Haigerloch. "Es war Liebe auf den ersten Blick", sagt Juliane Haid, gelernte Hotelfachfrau. Damit meint sie das kleine Häuschen mit dem traumhaften Blick auf Haigerloch, indem früher das Café "Krumme Charlott" beheimatet war.

Nach dem Brand im September 2017 war es ruhig geworden um das Café. Doch als Haid dort das erste Mal vorbeilief, war sie sofort begeistert von dem rund 300 Jahre alten Fachwerkhaus.

Schnell ergab sich der Kontakt zum ehemaligen Besitzer und jetzt wird bereits kräftig für die Neueröffnung gearbeitet. Der Plan sieht vor, dass es im Januar unter dem Namen "Café Charlott" wieder losgeht.

Und dass das "Charlott" nicht nur für Juliane Haid, sondern für viele Haigerlocher eines Herzensangelegenheit ist, zeigte sich sofort. Denn nicht nur einmal fiel das Wort "Ehrensache", als Haid sich bei den regionalen Handwerkern umhörte. Denen ist sie besonders dankbar, weil die die Arbeiten an dem Fachwerkhäuslein "zwischenrein schieben".

Schöne Aussicht

Der Rahmenbau ist bereits erledigt (Ralf Maute Holzbau aus Balingen), die Sanitäranlagen wird Hemmer GmbH Haustechnik aus Haigerloch übernehmen. Haserbau aus Haigerloch kümmert sich um das Mauerwerk und die Elektrikarbeiten ist ein Fall für KB Netzwerktechnik (ebenfalls aus Haigerloch). Zudem mit an Bord ist das Architekturbüro Kölmel aus Balingen.

"Ich habe hier die kleinste Küche der Welt", sagt Haid, als sie durch die Räume führt. In der Tat stehen für die Küche nicht sehr viele Quadratmeter zur Verfügung. Doch die Aussicht aus dem Fenster ist dafür umso schöner.

In der Mini-Küche sollen künftig "leichte Gerichte" und "Deutsche Küche" zubereitet werden. Verarbeitet werden sollen Zutaten von heimischen Anbietern. Als Köchin steht Juliane Haids Mutter bereit. Generell soll es ein Familienbetrieb werden.

Das erste Mal zumindest kurz öffnen möchte Haid schon zum Weihnachtsmarkt. Da soll es einen Stand auf der Terrasse geben. Anfang des Jahres wird zunächst der untere Bereich geöffnet sein. Im oberen Stockwerk sollen eventuell später weitere Gastro-Räume entstehen. "Das sind tolle Räume", so Haid, zum Beispiel für Familienfeiern und ähnliche Veranstaltungen. Auch die Außenfassade wird erst im laufenden Betrieb auf Vordermann gebracht.

Doch dass es überhaupt bald wieder losgeht, dürfte einige Haigerlocher freuen. Am meisten freut sich aber Juliane Haid, die sichtlich Spaß an dem Projekt hat.

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Thomas Kost

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