Impressionen vom 39. Haigerlocher Christkindlesmarkt, der nach einigen Veränderungen, Anpassungen und neuen Ideen doch deutlich attraktiver und besser besucht war als noch der Markt vor einem Jahr. Foto: Lenski/Fechter/Kost

Haigerlocher Christkindlesmarkt am Wochenende war um vieles besser als noch vor einem Jahr.

Haigerloch - Na also, geht doch: Der 39. Haigerlocher Christkindlesmarkt war vielleicht nicht perfekt, aber doch um Längen besser als der Markt vor einem Jahr. Die von der Stadt und dem HGV getragenen Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung griffen alle.

Der Besuch an beiden Tagen war deutlich größer als vor einem Jahr. Das lag vermutlich an weniger Terminkollisionen mit anderen Märkten und wesentlich angenehmeren Temperaturen als 2012. Ein Volltreffer war auch die optische Aufwertung der Unterstadt durch eine Beleuchtung einzelner Gebäude. Am besten konnten man das Farbspektakel genießen, wenn man am Samstagabend von der Oberstadt herab auf den Markt kamen.

Sehr gut griff auch die Idee, eine Bühne auf dem Marktplatz aufzubauen und dort für Programm zu sorgen. Egal ob die Musikvereine aus Hart, Weildorf, Stetten, Bittelbronn, die Stadtkapelle, der evangelische Posaunenchor oder der Realschul-Bläserklasse aus Haigerloch spielten: Bei ihren Auftritten sammelte sich Publikum vor der Festbühne und lauschte gerne zu. Das war genauso bei den Auftritten des Chores "Vox Humana", des Gymnasiumchors und des Kindergartens Haigerloch. Witzig auch die Idee der Stadtbücherei, am Samstagabend auf der Bühne Weihnachtsgeschichten vorzutragen, die über Lautsprecher in weite Bereiche des Marktes übertragen wurden. Stadtkämmerer Timo Müller erfüllte seine Rolle als "Märchenonkel" vom gemütlichen Ohrensessel aus bestens.

Dicht umlagert war immer der Nikolaus, wenn er seine vom Handels- und Gewerbeverein gepackten roten Geschenktüten unter den Kindern verteilte. Auch das eine Verbesserung. Und auch der Mut der Ski- und Bergfreunde, für ihre Wintersportbörse und die Snow-Opening-Party das alte Gasthaus "Schlössle" zu öffnen, wurde belohnt. Egal ob der HGV-Vorsitzende Folke Weber, Egidius Fechter vom Tourismus- und Kulturbüro der Stadt oder Bürgermeister Heinrich Götz, alle zogen am Ende ein positives Fazit: Darauf lässt sich aufbauen.