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Haigerloch Biber die besseren Holzfäller

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Ein im wahrsten Sinne des Wortes "Bonter Obad" bot der Narrenverein Gruol am Samstag seinem Publikum im ausverkauften Löwensaal. Eine tolle Dekoration, gut gelaunte Gäste und ein spritziges Programm waren die Garaten für einen gelungen Fasnetsball.

Haigerloch-Gruol. Blues Brothers, Bambi-Rehe, Piraten, Schehezeraden, Hirsche oder Rentiere – der Einfallsreichtum bei der Auswahl der Kostüme war schier grenzenlos. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band "Nachtsound", die vor allem gegen später viele Tanzpaare auf die Bühne lockte.

Los ging’s mit der Juniorgarde des Narrenvereins Gruol und ihrem Tanz "Wenn du nicht weißt, wohin, frag’ dein Navi, es ist der King". Danach machten sich mit Hannes (Bernd Schick) und der Bürgermeister (Reiner Schullian) bei, in einem witzigen Skecht Gedanken um Gruols Finanzen. Hannes kam auf die Idee, einen Werbespot für das Gasthauses "Hirsch" als Hauptsponsor der Gemeinde zu drehen und die dabei geführten Wortwechsel waren nicht nur schreiend komisch, sondern zeugten auch vom schauspielerischen Talent, das Schick und Schullian besitzen.

Bei einem Dialog zwischen einer deutschen Putzfrau (Andrea Freiberg) und einer Kollegin aus Osteuropa (Petra Lehre) beklagte Letztere ihre Zipperlein, für welche die deutsche Kollegin stets einen Ratschlag parat hatte: So empfahl sie bei Blähungen den Besuch beim "Därmatologen".

In lustiger Reimform trällerten Bertram Schullian und Helmut Siedler (auch Gitarre) ein Lied über den Alkohol mit dem Titel "Grad no mol Glück ghet". Die nicht vorhandenen Posaunen wurden dabei vom Publikum imitiert.

Sabine Schneider (mit aufblasbarem Schwimmring) und Martin Flaiz wiederum lieferten sich im Thermalbad einen verbalen Schlagabtausch mit teils deftigen Sprüchen und Frotzeleien. Als der Gatte mit einer anderen Frau flirtete und somit den Zorn seiner Ehefrau auf sich zog, meinte er nur, er sei halt höflich und habe Anstand. Worauf sie enrüstet entgegnet: "Bei mir net" und er schlagfertig antwortet: "Bei dir hab i Abstand."

Alexander Brendle als Clown wusste beim Fleckag’schwätz wieder in Reimform viele Anekdoten rund um Gruoler Bürger und ihre Missgeschicke zu erzählen. Einer, zum Beispiel, habe sein Handy verlegt, das dann im Gefrierfach wieder aufgetauchte. Ein anderer Mann sei mit seinem Auto gegen eine Straßenlaterne gefahren, weil diese ihm urplötzlich im Weg gestanden hätte. Nach dem versehentlichen Einwurf eines Formulars habe der Verursacher stundenlang den Briefkasten bewacht, bis der Postler zur Leerung gekommen sei. Da beim Fällen ein Baum auf einen Zaun beim Sportplatz gekracht war, forderte Brendle, das Fällen künftig lieber dem neuen Stunzachbiber zu überlassen.

Die "Schdonza-Jodler" warteten unter anderem mit einem frechen Lied rund um eine Küchenrolle auf und Bertram und Reiner Schullian mimten zwei schrullige ältere Tanten. Beim Thema seltsame, schrille Kleidung meinte eine der beiden, sie verstehe die Aufregung nicht, sie sei schließlich kompetent beraten worden, und zwar vom Häswart des Narrenvereins.

Weitere Lieder, teils von der Gruppe "Siedler and Friends", und eine schlüpfrige Einlage von sechs Männern, die auf ungewöhnliche Art "Klavier" spielten, rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

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