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Haigerloch Babypause der Dirigentin erfordert Improvisationskunst

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Friedrich Stifel war 2019 sozusagen der Rettungsanker für den Owinger Kirchenchor. Das Bild zeigt den Interimsdirigenten mit den probenfleißigen Sängerinnen (von links) Maria Eger, Dorothea Stifel, Annemarie Schwemmlein, Pfarrer Dieter Mayer, Martha Dieringer, Käthe Hebrank sowie der Chorvorsitzenden Gerda Dick. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Owingen. Wenn die eigene Chorleiterin ein Baby erwartet ist das einerseits eine großartige Sache, verlangt andererseits aber auch viel Improvisationskunst. Dieser Spagat ist dem Kirchenchor Owingen im abgelaufenen Kirchenjahr gelungen – auch dank der Unterstützung durch Friedrich Stifel

"Wenn wir dich nicht gehabt hätten, gäbe es heute keine Cäcilienfeier", bedankte sich die Chorvorsitzende Gerda Dick am Freitag bei der Zusammenkunft der Sängerinnen im Pfarrheim ausdrücklich beim Vorgänger von Dirigentin Annekathrin Schmid aus Bisingen.

Vor ihr hatte Friedrich Stifel 18 Jahre den Owinger Kirchenchor geleitet und war 2019 etliche Male in die Bresche gesprungen, als seine Nachfolgerin vor und nach der Geburt ihres Kindes kürzer treten musste. Auch am Freitag konnte Schmid deshalb nicht an der Cäcilienfeier teilnehmen und hatte sich entschuldigen lassen. Sie leitet den Kirchenchor Owingen seit Januar 2017.

Trotz dieser speziellen Situation hielten die 17 Sängerinnen ihre musikalische Arbeit aufrecht, so gut es ging., wie aus dem Bericht von Schriftführerin Maria Eger hervorging. Nachdem der Weihnachtsgottesdienst noch unter der Leitung der Chorleiterin mit der "Missa 4 You" (Tjark Baumann) gestaltet werden konnte, fiel die Umrahmung des Ostergottesdienstes dann aus. Die Sängerinnen traten aber bei einer närrischen Messe in Hart auf und gestalteten die Fronleichnamsprozession gemeinsam mit dem Owinger Gesangverein.

Unter Friedrich Stifels Leitung sang der Kirchenchor am Patrozinium der Jakobuskirche im Gottesdienst am 27. Juli die "Deutsche Kinderchormesse" von Andreas Unterguggenberger und gestaltete im Trauermonat November die Allerheiligen-Andacht auf dem Friedhof sowie eine Wortgottesfeier in Hart.

Die Frauen waren aber auch noch anderweitig aktiv. Bereits im Dezember 2018 beteiligten sich sechs von ihnen bei einer Putzaktion im Stettener Pfarrhaus – dorthin ist die Owinger Bücherei nach dem Brand im alten Owinger Pfarrhaus umgezogen. Im Februar gab es einen lustigen Mutschelabend im Pfarrsaal und der Chor machte im September einen Ausflug auf das badische Weingut "Hex’ von Dasenstein". Es gab jedoch auch mit dem Tod der langjährigen Sängerin Theresia Stifel auch eine erschütternde Nachricht.

Zum Schluss gab es kleine Präsente für die auswärtigen Sängerinnen Bärbel Volm (Isingen), Agnes Fischer (Balingen), Melanie Mesam (Hart) und Susanne Hinger (Stetten). Ebenfalls geehrt wurden Annemarie Schwemmlein und Käthe Hebrank, beide hatten keine der 18 Proben versäumt. Nur einmal fehlten Maria Eger und Dorothea Stifel.

Nachdem Gerad Dick sich bei allen bedankte hatte, "die sich im Chor engagieren", übergab Pfarrer Mayer der Vorsitzenden des Chores im Auftrag der Sängerinnen einen Gutschein für ein Blumengeschenk. Mayer dankte allen Frauen, dass sie dem Kirchenchor die Treue halten. Es sei immer wieder schön, im Gottesdienst Gesang zu hören, meinte er.

Eines steht für 2020 bereits fest: Das ist ein Ausflug zu den berühmten Passionsspielen in Oberammergau.

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