Bei der Auszeichnung in Karlsruhe (von links): Stefan Küpper (Arbeitgeber Baden-Württemberg), Florian Zopf und Rolf Ege vom Gymnasium, Ministerialdirektorin Gerda Windey vom Kultusministerium des Landes und Thomas Sattelberger (Verein "MINT – Zukunft schaffen"). Foto: Eppler Foto: Schwarzwälder-Bote

Bildung: Urkunde als "MINT-freundliche Schule" bekommen

Haigerloch/Karlsruhe. Das Gymnasium Haigerloch wird für ihr MINT-Curriculum (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) geehrt und darf sich für die nächsten drei Jahre "MINT-freundliche Schule" nennen.

Als eine von 83 Schulen wurde das Gymnasium in Baden-Württemberg mit dieser Auszeichnung bedacht und für seine MINT-Schwerpunktsetzung ausgezeichnet. Der stellvertretende Schulleiter Rolf Ege und Florian Zopf als MINT-Verantwortlicher nahmen die Urkunde im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe entgegen.

Die Ehrung der Schulen in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). Thomas Sattelberger (Verein "MINT Zukunft schaffen"), Stefan Küpper ( Organsation Arbeitgeber Baden-Württemberg) und Gerda Windey, (Ministerialdirektorin Kultusministerium Baden-Württemberg) stellten auf der Veranstaltung die Bedeutung der MINT-Fächer in ihren Beiträgen dar.

Eine Schule, die als MINT-freundlich ausgezeichnet werde, zeige, "dass es ihr gelungen ist, über einen hervorragenden Fachunterricht hinaus den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik einen festen Platz im Schulprofil zu verschaffen", sagte Gerda Windey. Das habe Vorbildcharakter und motiviere die Schülerinnen und Schüler, ihre naturwissenschaftlich-technischen Interessen zu vertiefen.

MINT-freundliche Schulen, so die Ministerialdirektorin weiter, würden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt.

Bundesweite Partner der Initiative "MINT Zukunft schaffen" zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Initiative "MINT Zukunft schaffen" will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen . und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

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