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Haigerloch 60 Minuten Denkarbeit lohnen sich

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Zwei Teams des Gymnasiums Haigerloch nahmen an einem der größten Mathematikwettbewerbe weltweit teilt. Von links: Team 1 mit Sarah Bieger (Hart), Lea Rodon (Haigerloch), Lea Flaiz (Gruol), Teresa Uhl (Grosselfingen), und Mathematiklehrer Manuel Stanislowksi. Team 2: Hanna Volm, Simon Hinger, Lea Krautheimer (alle Owingen) und Jana Stumpp (Gruol). Rechts: Schulleiterin Karin Kriesell. Foto: Zopf Foto: Schwarzwälder-Bote

Haigerloch. (sz) Dass die Mathematik eine Kulturtechnik ist, die auf der ganzen Welt auf die gleiche Weise betrieben wird, zeigt der Internationale Mathematik-Wettbewerb "Bolyai".

Dieser Teamwettbewerb wurde vor elf Jahren an einem Budapester Gymnasium ins Leben gerufen und erfreut sich auch in Deutschland stetig steigender Teilnehmerzahlen. Er gilt mit über 80 000 Teilnehmenden beziehungsweise 20 000 Teams als der größte Mathematikwettbewerb überhaupt. Die Teams bestehen dabei aus bis zu vier Schülern/-innen und müssen innerhalb von 60 Minuten 14 anspruchsvolle Mathematikaufgaben lösen. Die Aufgaben findet man unter www.bolyaiteam.de.

Vom Gymnasium Haigerloch stellten sich in diesem Jahr zwei Teams der Klasse 12 dieser Herausforderung. Nach 60 Minuten Denkarbeit und anschließender Korrektur stand das erfreuliche wie überraschende Ergebnis fest: Beide Teams hatten die gleiche Punktzahl erreicht und belegten damit gemeinsam den dritten Platz aller Teams in Baden-Württemberg. In Deutschland erreichten sie Platz acht. Als Anerkennung dieser bemerkenswerten mathematischen Leistung gab es Urkunden, T-Shirts, Sachpreise und einen Eintrag ins "Bolyai-Buch".

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