Von links: Claudia Horn, Adolf Fechter, Erich Horn, Leander Epple und Roland Trojan mit einem von 15 kleinen Windräder, die sie auf der Hohwacht aufbauten, um damit die möglichen Standorte späterer "Windriesen" kenntlich zu machen. Foto: Bürgerinitiative Gegenwind Hohenzollern Foto: Schwarzwälder-Bote

Windkraft: Initiative "Gegenwind Hohenzollern" startet ungewöhnliche Aktion

Haigerloch. Eine ungewöhnliche Aktion startete jetzt die Bürgerinitiative "Gegenwind Hohenzollern". Sie baute im Waldgebiet "Hohwacht" 15 kleine Windräder auf signalrot lackierten Pfosten auf. Dort in etwa, wo später einmal deutlich höhere Windräder stehen könnten.

Der Tannenwald auf der "Hohwacht" zeigte sich den fünf Mitgliedern der Initiative allerdings am Mittwochmorgen in einem unerwartet weißem Kleid. Trotz Neuschnee und unangenehmer Nässe machten sich die Aktionisten dennoch auf den Weg, um die Positionen der geplanten Windräder im Wald des "Dreikommunenecks" Haigerloch, Rangendingen, Grosselfingen zu ermitteln und diese mit roten Pfosten und kleinen Windrädern zu markieren. 

Der Gedanke hinter dieser Aktion: Maiwanderer sollen sich am Montag ein Bild machen können, wo später die großen Windräder – man geht von Höhen weit über 200 Meter aus – stehen könnten.

Bei der 2,5 Stunden dauernden Aktion, so betonte die Initiative in einer Mitteilung, habe sich keines der Windräder auch nur ansatzweise drehen wollen. Es herrschte völlige Windstille. Und dabei prüften die Aktionisten mit Pusten die einwandfreie Funktionsfähigkeit ihrer kleinen Windräder ganz genau. Da sich "Gegenwind Hohenzollern"  für den Erhalt "eines einmaligen Naherholungsgebietes" einsetzt, will die Initiative nach eigenen Angaben dieser Aktion noch weitere auf der "Hohwacht" folgen lassen.

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