Die Beamten überwältigten den gesuchten Mann erst mit Verstärkung. Foto: Weißbrod/dpa

Ein deutscher Staatsangehöriger attackierte Beamten der Bundespolizei nach der Eröffnung seines Haftbefehls. Er wurde wegen einer Freiheitsstrafe von 511 Tagen gesucht.

Ein deutscher Staatsangehöriger wurde am 11. Februar am Bahnhof Offenburg von den Beamten kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten diese fest, dass der 34-Jährige aufgrund eines Haftbefehls wegen räuberischen Diebstahls mit einer Freiheitsstrafe von 511 Tagen gesucht wurde, teilt die Polizei mit.

 

Nach der Eröffnung des Haftbefehls gab der Mann vor, ihm sei übel, und brach zusammen. Die Beamten verständigten den Rettungsdienst. Während die Beamten Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführten, griff der Mann die Beamten an und leistete heftigen Widerstand.

Nur durch das Hinzuziehen weiterer Streifen konnte der Widerstand gebrochen werden. Der Mann wurde durchsucht. Dabei wurde eine geringe Menge Kokain gefunden. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Ihn erwartet eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Beamten blieben dienstfähig.