Daniela Maier freut sich über ihren Olympiasieg. Foto: Oliver Weiken/dpa

Am Otto-Hahn-Gymnasium freut man sich einmal mehr über die Olympia-Erfolge ehemaliger Schülerinnen und Schüler. Ein aktuelles Beispiel ist der Olympiasieg von Daniela Maier.

Das Otto-Hahn-Gymnasium mit Realschulzug (OHG) Furtwangen blickt mit großem Stolz auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina.

 

Zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler der sportlichen Talentschmiede im Schwarzwald überzeugten mit starken Leistungen und knüpften an die jahrelange olympische Erfolgsgeschichte der Schule an, heißt es in einer Mitteilung.

Allen voran krönte Daniela Maier ihre bisherige Karriere mit dem größten Erfolg: Die ehemalige OHG-Schülerin gewann im Skicross die Goldmedaille und wurde Olympiasiegerin. Dabei präsentierte sie sich als dominierende Athletin des Wettkampftages und gewann alle Läufe, vom Vorlauf bis zum großen Finale. „Mit dieser beeindruckenden Vorstellung setzte sie ein Ausrufezeichen auf der internationalen Bühne“, freut man sich an der Schule.

Erfolg im Biathlon

Im Biathlon sorgte Julia Tannheimer für Aufsehen. Die erst 20-jährige Athletin gehörte zu den jüngsten Teilnehmerinnen im olympischen Feld und überzeugte als Startläuferin der deutschen Staffel mit der zweitbesten Teilstreckenzeit, was maßgeblich zum starken vierten Platz der Staffel über 4 × 6 Kilometer beitrug.

Janina Hettich-Walz. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Janina Hettich-Walz feierte nach einer kurzen Babypause ein starkes Comeback in dieser Saison und bei den Olympischen Spielen. Trotz einer Magenverstimmung zeigte sie große Kämpferqualitäten und erreichte mit der deutschen Staffel ebenfalls einen vierten Platz, womit sie ihre Klasse und mentale Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Im Snowboardcross überzeugte Jana Fischer, die im Mixed-Team-Wettbewerb einen siebten Platz erreichte und damit zu den besten Teams der Welt zählte. Im Skilanglauf setzte Florian Notz auf der prestigeträchtigen 50-Kilometer-Königsstrecke einen starken zehnten Platz. Damit erzielte er bei seinem Saisonhöhepunkt Olympia sein bestes Saisonergebnis und platzierte sich unter den Top-Langläufern der Welt. Auch Pia Fink glänzte bei den Spielen. Sie krönte ihre bereits starke Saison mit einem Rennen in der Staffel, in dem das deutsche Team den vierten Platz belegte und eine Medaille nur knapp verpasste.

Julia Tannheimer. Foto: Sven Hoppe/dpa

Ein weiterer besonderer Moment aus Furtwanger Sicht war die Siegerehrung des ehemaligen OHG-Schülers Simon Schempp, der nachträglich in der Biathlon-Staffel zum Olympiasieger gekürt wurde. „Diese Ehrung unterstrich die nachhaltige Bedeutung der Furtwanger Talentschmiede im internationalen Wintersport.“ Damit reihen sich Daniela Maier und Simon Schempp gemeinsam mit Carina Vogt und Martin Schmitt in die Riege der vier Olympiasieger ein, die als ehemalige Schülerinnen und Schüler das Otto-Hahn-Gymnasium besucht haben. Insgesamt wurden von Sportlerinnen und Sportlern des OHG bislang 13 olympische Medaillen gewonnen. „Das Otto-Hahn-Gymnasium beweist damit einmal mehr, dass hier schulische Bildung und internationale Spitzenleistungen im Wintersport in besonderer Weise zusammenfinden.“