Schüler des Balinger Gymnasiums haben bei einem Workshop der Hochschule Albstadt-Sigmaringen eigene Geschäftsideen entwickelt.
In die Rolle von Gründern sind jüngst Schüler des Gymnasiums Balingen geschlüpft: In einem praxisorientierten Workshop der Hochschule Albstadt-Sigmaringen entwickelten die Teilnehmer eigene Geschäftsideen, die sie anschließend in einer Pitch Veranstaltung präsentierten, teilt das Gymnasium mit.
In Kleingruppen haben die Jugendlichen an Konzepten gearbeitet, die nicht nur auf Rentabilität, sondern ausdrücklich auch auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit ausgerichtet waren.
Vom Konzept zum Ergebnisplakat
Ziel war es, wirtschaftliches Denken mit Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu verbinden und so ein ganzheitliches Verständnis von Unternehmensgründung zu vermitteln, heißt es weiter.
Die Gruppen bereiteten ihre Ideen in Form eines Ergebnisplakats auf. Die Gestaltung erfolgte bewusst spielerisch: Visualisierungen, kurze Skizzen von Geschäftsmodellen und Nachhaltigkeitsbausteine sollten die Kernbotschaften klar und einprägsam transportieren. In der abschließenden Pitch-Runde stellten die Gruppen ihre Plakate einer Jury und ihren Mitschülern vor.
Praxisnähe durch Hochschulkooperation
Wirtschaftslehrer Matthias Schulze betonte die Bedeutung solcher Angebote für die Berufsorientierung: „Die Schülerinnen und Schüler erleben, was es heißt, eine Idee zu prüfen, zu kommunizieren und Verantwortung zu übernehmen. Das sind Kompetenzen, die weit über den Unterrichtsstoff hinausgehen.“
Die Studierenden und Lehrenden der Hochschule brachten methodische Impulse und Praxiswissen ein, die den Jugendlichen neue Perspektiven eröffneten.
Dauerhafter Baustein der Berufsorientierung
Angesichts des positiven Feedbacks aus Schule und Hochschule hofft Schulze, das Format dauerhaft in das Berufsorientierungsangebot des Gymnasiums Balingen zu integrieren.
Geplant ist, den Workshop regelmäßig anzubieten und dabei sukzessive weitere Elemente wie Mentoring durch Studierende oder lokale Gründer einzubinden.