Neben dem. Lehrer-Kollegium waren auch 15 Schüler an dem pädagogischen Tag beteiligt. Foto: Gräber

Ein ganzer Schultag rund um das Thema Demokratiebildung ist beim Oberndorfer Gymnasium am Rosenberg gut angekommen – und soll gelebte Schulwirklichkeit werden.

Unterstützung hat die Schule dabei von einem Expertenteam des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung erhalten.

 

Neben dem gesamten Kollegium beteiligten sich auch rund 15 engagierte Schüler aus allen Jahrgangsstufen, die ihre Perspektiven aktiv einbrachten.

Fest im Schulalltag verwurzelt

Nach dem gemeinsamen Ankommen mit Frühstück um 8.15 Uhr folgte ein Impulsvortrag, der die Bedeutung demokratischer Teilhabe im schulischen Alltag beleuchtete. Im Zentrum stand anschließend ein Barcamp, ein offenes Austausch- und Workshop-Format, bei dem die Teilnehmenden selbst Themen vorschlagen konnten.

Das breite Spektrum der Themen wie Umgang mit Diskriminierung und Fake News, Schülermitverwaltung (SMV) demokratisch gestalten, Raum- und Zeitgestaltung, AULA als Schulkonzept oder Spielend Demokratie lernen zeigt, wie vielfältig Demokratie im Schulalltag verwurzelt ist.

Gemeinsam entscheiden

Zwei Workshop-Runden am Vormittag, ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa um 12.45 Uhr sowie zwei weitere Sessions am Nachmittag boten viel Gelegenheit, Ideen zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zu sammeln. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse im Plenum zusammengeführt, bevor der erlebnisreiche Tag um 17 Uhr endete.

Der pädagogische Tag setzte ein klares Zeichen: Demokratie soll am Gymnasium am Rosenberg nicht bloß Unterrichtsstoff sein, sondern gelebte Schulwirklichkeit, die sich im gemeinsamen Entscheiden, Mitgestalten und respektvollen Austausch zeigt.