Wechsel an der Spitze und Umzug der Werkrealschüler: An der Grund- und Werkrealschule Bad Dürrheim stehen Veränderungen bevor. (Archivbild) Foto: Florian Hahnel

Die Grund- und Werkrealschule in Bad Dürrheim steht vor Veränderungen. Rektorin Christiane Schell hat die Schule verlassen, zudem wechseln die Werkrealschüler an die neue Verbundschule.

Am 1. März hat die bisherige Rektorin Christiane Schell ihr Amt an der Grund- und Werkrealschule in Bad Dürrheim abgegeben. Die Neubesetzung der Schulleitung ist derzeit noch offen, auch mit Blick auf den Neubau der Verbundschule. Zudem stellt sich die Frage, wie die frei werdenden Räume durch den anstehenden Wechsel der Werkrealschüler an die Verbundschule künftig genutzt werden.

 

Susanne Cortinovis-Piel, leitende Schulamtsdirektorin des staatlichen Schulamts Donaueschingen, erklärt, dass sich die Behörde noch in den Stellenplanungen befinde. „Frau Schweizer leitet als Konrektorin die Schule ordnungsgemäß als kommissarische Schulleitung weiter“, sagt Cortinovis-Piel.

Die Klassenzimmer, die durch den Standortwechsel der Werkrealschüler frei werden, sollen weiter genutzt werden. „Wir haben Klassenzimmer im Grundschulbereich, die sehr klein sind, aber mit zum Teil bis zu 26 Schülerinnen und Schüler besetzt sind“, erklärt Nicole Schneckenburger, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Bad Dürrheim. Ein moderner Unterricht mit Sozialformwechsel, unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Rückzugsbereichen sei dort nur schwer möglich. Diese Möglichkeiten ergäben sich nun durch die frei werdenden Klassenräume.

Kunstraum in Planung

Räume wie der PC-Raum, Technikraum, Musikraum oder der Naturwissenschaftsraum würden bereits von den Grundschülern genutzt und werden dadurch weiterhin ausgelastet. Zudem verfüge die Schule derzeit über keinen Kunstraum. „Hier ist es durchaus logisch, einen der frei werdenden Räume diesbezüglich umzugestalten und zu nutzen. Rückzugsräume und Lernwerkstätten sind ebenfalls in der Planung“, so Schneckenburger.

Für die Klassen eins bis vier werden für das kommende Schuljahr 13 Klassenräume benötigt, erklärt Schneckenburger. Die Zahl dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen. Für das Schuljahr 2026/2027 seien etwa 320 Schüler zu erwarten, in der Werkrealschule etwa 130. Diese Zahlen könnten jedoch durch Zu- und Wegzug schwanken.