Burg-Verwalterin Anja Hoppe erzählte beim „ML-Shop-Talk“ zugunsten der Deutschen Kinderkrebsnachsorge mit Sonja Faber-Schrecklein auch von ihrer Arbeit auf der Burg Hohenzollern.
Es wurde viel geplaudert an diesem Nachmittag, über Menschen, Mode und Mauern. Im Mittelpunkt stand jedoch der gute Zweck. 1200 Euro gingen nach der jüngsten Talkrunde im „ML Shop“ an die Deutsche Kinderkrebsnachsorge. Schon seit jeher rühren die beiden Winterlingerinnen Nina Lorch-Beck und ihre Mutter Monika Lorch die Werbetrommel, wenn es darum geht, Gutes zu tun und Menschen zusammenzubringen. Die Inhaberinnen des „ML Shops“ unterstützen seit Jahrzehnten karitative Projekte, Organisationen und Einrichtungen. Ein Herzensprojekt – und das ihrer Freundinnen: die Deutsche Kinderkrebsnachsorge.
Dieses Mal kamen SWR-Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein und Anja Hoppe (Verwalterin der Burg Hohenzollern) miteinander ins Gespräch. Beide sind laut einer Pressemitteilung langjährige Freundinnen der „Lorchis“ und häufig in Winterlingen zu Gast.
Ein Stadtkind auf dem Lande
In einem lockeren Gespräch mit der bekannten TV-Journalistin im voll besetzten „ML Shop“ berichtete Anja Hoppe über ihre abwechslungsreiche Arbeit auf der Burg, über die Gäste und Burgveranstaltungen und erzählte kleine Anekdoten aus dem Alltag. Die promovierte Archäologin und ausgebildete Bankkauffrau beschrieb sich selbst gut gelaunt als Stadtkind, das das Land lieben gelernt habe. Trotz ihrer engen Verbindung zum Bodensee, wo sie gerne auf ihrem roten Rad ihre Runden drehe, sei ihr die Region zur Heimat geworden, erzählte die Burgverwalterin vergnügt. Auf der Halbinsel Höri befindet sich Anja Hoppes Elternhaus: „Ich entspanne sofort, wenn ich auf den See gucken kann.“
Sonja Faber-Schrecklein, die Nina Lorch-Beck als „Profi für Herzlichkeit und schwäbischen Charme“ beschrieben hatte, hakte aufmerksam nach. Stundenlang hätte man den beiden talkenden Damen zuhören können, darin waren sich die Gäste einig. Gemeinsames Credo, das betonten Anja Hoppe und Sonja Faber-Schrecklein unisono: „Du kannst nur erfolgreich sein, wenn Du Spaß an dem hast, was Du tust.“ Einen klassischen Arbeitsalltag, lachte Anja Hoppe, habe sie auf „ihrer“ Burg nicht: „Ich kümmere mich um alles. Um 326 Räume, viele Hochzeiten, die Glasfaser-Anschlüsse und Filteranlagen.“
Eine kleine Modenschau mit frischen Frühlingsimpressionen rundete den Nachmittag ab: Zu sehen waren luftige Kleider, schicke Blazer, Schals, Blusen und Tücher in leuchtendem Pink, zartem Vanillegelb und strahlendem Rot. Bei der anschließenden Tombola kamen unterm Strich 1200 Euro zusammen. Diese sind der Deutschen Kinderkrebsnachsorge bereits übermittelt worden.