Von der Gegenwart ins antike Römische Reich ist es nur ein kurzer Weg, hat unsere Autorin herausgefunden.
Ein Forscherteam hat laut „Spiegel Wissenschaft“ den Verlauf der Straßen im Römischen Reich rekonstruiert und eine interaktive Landkarte erstellt, auf welcher das 300 000-Kilometer-Netz erkundet werden kann – samt Routenplaner.
Vorteilhaft ist es, die lateinischen Namen mancher Städte zu kennen. Von Col. Augusta Raurica nach Cambete (Kembs) mit dem Ochsenkarren? Nur schlappe 15 Stunden Reisezeit.
Da Lörrach nicht angezeigt wird, orientiere ich mich erneut an Kaiseraugst für einen virtuellen „Kurztrip“ nach Lutetia (na? Asterix&Obelix-Lateinwissen? Genau! Paris!).
Mit dem Pferd bin ich am schnellsten; die 513,74 Kilometer Weg schaffe ich (theoretisch) in 86 Stunden! Die damaligen Zeitgenossen hätten sich sicher gewundert, wenn jemand „einfach so“ eine solch beschwerliche Reise auf sich genommen hätte. „Die spinnen, die...!“
Spannend ist die Karte allemal, wenn man bedenkt, mit welch halsbrecherischer Geschwindigkeit und in was für entlegene Winkel der Erde wir heutzutage unterwegs sind.