Was Martin Luther King mit dem Raumschiff Enterprise zu tun hat, schildert unser Autor.
In diesem Jahr feiert die US-Fernsehserie „Star Trek“, in deutschen Wohnzimmern als „Raumschiff Enterprise“ bekannt, ihr 60-jähriges Bestehen.
Zugegeben: Die klassischen Episoden um den hemdsärmeligen Captain Kirk und den kühlen Wissenschaftler Mr. Spock wirken heutzutage mit ihren schrill-bunten Sixties-Kulissen und Kostümen etwas angestaubt. Dennoch hat die Serie deutlich mehr zu bieten als bloße Nostalgie.
Vielfalt etwa: So war der Bürgerrechtler Martin Luther King ein bekennender „Trekkie“, bevor es diesen Begriff gab. Als die Schauspielerin Nichelle Nichols ihre Rolle als Lieutenant Uhura aufgeben wollte, traf sie bei einer Benefiz-Veranstaltung auf King. Er überzeugte sie, zu bleiben, da sie eine der ersten schwarzen Frauen im US-Fernsehen mit einer gleichberechtigten Rolle war und damit eine enorme Vorbildfunktion für die Gesellschaft hatte.
Kann es sein, dass US-Präsident Donald Trump vielleicht mal einige Folgen „Star Trek“ schauen sollte? Ist ja nur so eine Frage.