Die Top Ten der guten Vorsätze der Baden-Württemberger für das Jahr 2014: Auf Platz 1 Stress vermeiden oder abbauen (55 Prozent) Foto: Shutterstock/Lichtmeister

Das Jahr ist auf der Zielgeraden und nicht wenige gehen mit guten Vorsätzen in die nächsten 365 Tage. Die meisten Baden-Württemberger nehmen sich weniger Stress und ein besseres Arbeitsklima vor. Das hat eine Forsa-Studie im Auftrag der DAK ergeben.

Das Jahr ist auf der Zielgeraden und nicht wenige gehen mit guten Vorsätzen in die nächsten 365 Tage. Die meisten Baden-Württemberger nehmen sich weniger Stress und ein besseres Arbeitsklima vor. Das hat eine Forsa-Studie im Auftrag der DAK ergeben.

Stuttgart - Zu jedem Jahreswechsel werden etliche gute Vorsätze gefasst - und ebenso schnell wieder verworfen, ist man erst wieder im Alltag angekommen. In einer aktuellen Forsa-Studie zu den guten Vorsätzen für 2014 im Auftrag der DAK wünscht sich jeder zweite Baden-Württemberger weniger Stress für das Jahr 2014. Besonders im Fokus stehen dabei Konflikte mit dem Chef oder Kollegen. 41 Prozent der Menschen im Südwesten, die sich im neuen Jahr mehr Entspannung wünschen, nennen berufliche Streitereien als besonders belastend. Im Bundesvergleich ist dies der höchste Wert.

Nach der Umfrage der Krankenkasse wollen 53 Prozent der Baden-Württemberger im kommenden Jahr mehr Zeit mit Freunden und der Familie verbringen. 47 Prozent der Befragten ist mehr Sport und Bewegung wichtig. Auch der Dauerbrenner unter den guten Vorsätzen „gesünder ernähren“ (39 Prozent) - spielt im kommenden Jahr im Südwesten eine wichtige Rolle.

„Die Anforderungen in Job, Familie und Haushalt parallel zu meistern, ist oft mit dauerhaftem Stress verbunden“, erläutert Markus Saur, Landeschef der DAK-Gesundheit die Umfrageergebnisse. „Regelmäßige Überlastung kann aber krank machen. Die Balance zwischen beruflichen Anforderungen und Entspannung ist wichtig, um leistungsfähig zu bleiben.“ Auch Führungskräfte sieht Saur in der Verantwortung: „Die Kommunikation mit den Mitarbeitern ist eine wichtige Kernkompetenz eines guten Chefs.“

Abnehmen im Südwesten nicht angesagt

Bemerkenswert sind regionale Unterschiede bei den guten Vorsätzen: Die Baden-Württemberger scheinen mit ihrem Körpergewicht relativ zufrieden zu sein. Nur 26 Prozent der Befragten möchten im kommenden Jahr abnehmen - bundesweit ist das der niedrigste Wert. In Thüringen wollen 40 Prozent einige Pfunde loswerden.

Wenig Willensstärke beim Durchhalten

Was die guten Vorsätze taugen, wird sich erst noch zeigen. 36 Prozent der Baden-Württemberger hatten auch für 2013 Pläne. Aber nur 47 Prozent der Befragten hielten ihre guten Vorsätze dauerhaft durch - bundesweit liegt der Südwesten damit auf dem 12. Platz. Daher rät DAK-Landeschef Markus Saur: „Setzen Sie sich wenige, aber realistische Ziele fürs neue Jahr. Auch Rückfälle sollten Sie einkalkulieren und sportlich nehmen. Kleinere Etappenziele sind oft hilfreich. Denn sind die Ziele zu hoch gesteckt, ist der Frust meist groß, wenn sie nicht erreicht werden.“

In der Umfrage wurden im Zeitraum zwischen dem 20. November und dem 10. Dezember 2013 3021 Erwachsene befragt, davon 200 in Baden-Württemberg.

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