Torhüter Elvin Kovac konnte sich in dieser Szene gegen Schott Mainz mit einer tollen Fußabwehr auszeichnen. Er wird auch am Sonntag beim Gastspiel in Walldorf im Tor stehen – dies bestätigte Cheftrainer Murat Isik. Foto: Kara

Die TSG Balingen tritt am Sonntag (14 Uhr) bei Astoria Walldorf an – diese waren in den vergangenen Jahren ein „Lieblingsgegner“. Wir haben mit Cheftrainer Murat Isik gesprochen.

3:0, 6:3, 1:1, 2:0, 3:2 und 4:0: Die Ergebnisse der vergangenen sechs Duelle zwischen der TSG Balingen und Astoria Walldorf waren für die Kicker von der Eyach ausnahmslos positiv. Cheftrainer Murat Isik erklärte schmunzelnd: „Diese Statistik kannte ich nicht. Es bringt uns an sich wenig. Ich kann mich aber noch sehr gut an das letzte Duell erinnern, es war eines unserer besten Spiele.“

 

Im März 2024 siegte die TSG – damals im Abstiegskampf schon mit dem Rücken zur Wand – 3:0 im Dietmar-Hopp-Sportpark. Die Torschützen, es trafen zwei Mal Halim Eroglu sowie Leander Vochatzer, hatte Isik sofort noch parat. „Diese Partie ist noch sehr präsent“, so seine Worte.

Spielerisch gute Mannschaft

Nicht nur deshalb ist die Vorfreude auf das Aufeinandertreffen am Sonntag durchaus gegeben. Das 4:1 in der Vorwoche gegen Schott Mainz war der erste Erfolg nach sieben sieglosen Partien, zudem rechnet Isik mit einem „guten Fußballspiel“ und erläutert: „Ich habe das Gefühl, dass uns Astoria gut liegen könnte. Sie verfolgen ebenfalls einen sehr spielerischen Ansatz, da gilt es mit viel Intensität dagegen zu halten.“

Die Walldorfer erlebten am Mittwoch noch ein Highlight im Verbandspokal Baden – beim Drittligisten Waldhof Mannheim schnupperte man lange an einem Coup. Muhammed Yasin Batuhan Zor hatte den Regionalligisten nach einer Stunde in Führung gebracht, Niklas Hoffmann rettete den Waldhof in der 95. Minute in die Verlängerung. Dort setzte sich der Favorit letztlich mit 4:1 durch.

Ein Vorteil?

Isik meint zu diesem Fakt: „Dass sie noch eine Verlängerung gespielt haben, muss zumindest kein Nachteil für uns sein. Ob es aber ein Vorteil wird, muss man sehen. Klar ist, dass wir selber erstmal genug investieren müssen.“

Bei diesem Vorhaben nicht mitwirken können Amney Moutassime (Gelb-Rot) und Ivo Colic (5. Gelbe Karte), die beide gesperrt sind. „Das sind zwei Stammspieler, deren Fehlen uns natürlich weh tut“, so Isik. Dafür kann er wieder auf Denis Latifovic zurückgreifen. Dass es immer wieder auch überraschende Startelfnominierungen gibt, führt der A-Lizenz-Inhaber wie folgt aus: „Das ist bewusst gesteuert. Die Jungs sollen bei uns jeden Montag, wenn sie in der Kabine sitzen, das Gefühl haben, dass sie mit einer guten Trainingswoche auch spielen können. Das ist der Mannschaft bekannt, die aktuelle Form entscheidet.“

Louis Potye wieder auf der Bank

Gute Trainingswochen hatte laut Isik auch Elvin Kovac hinter sich, der gegen Schott Mainz zum zweiten Mal in dieser Spielzeit im Tor stand. „Er hat das über eine längere Zeit gut gemacht, daher haben wir uns für diese Maßnahme entschieden. Wenn man sich das Spiel anschaut war es auch gerechtfertigt, er hatte zwei ganz starke und wichtige Paraden. Elvin wird auch am Sonntag spielen“, begründet Isik. Louis Potye rückt damit wieder auf die Bank.