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Gutach "Wer laut ist, hat am meisten Angst"

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Förster Max Lücking startete mit 40 Teilnehmern zu seiner ersten Mondscheinwanderung in Gutach.Foto: Kornfeld Foto: Schwarzwälder Bote

Die Begeisterung bei der ersten Mondscheinwanderung mit dem neuen Förster Max Lücking in Gutach ist groß gewesen. 40 Teilnehmer, darunter 17 Kinder, machten sich am Sonntagabend auf den Weg. Beim Start am Dorfparkplatz war es noch hell.

Gutach. Kurz nachdem die Wanderer dann den Wald erreicht hatten, wurde es jedoch zunehmend dunkel. "Nicht vergessen: Wer am lautesten redet, hat am meisten Angst im dunklen Wald!", diesen Hinweis hatte der Förster besonders den jüngeren Teilnehmer mit auf den Weg gegeben.

Auch in der Dunkelheit ist es im Wald nicht still

Und ein Angsthase wollte natürlich niemand sein, also waren alle mucksmäuschenstill, als es beim ersten Halt darum ging, Geräusche zu hören, auf die man normalerweise nicht achtet. Weit auseinander stellten sich die Wanderer auf und jeder lauschte. Anschließend wurden die Eindrücke zusammengetragen: Die einen hatten Elstern, Krähen oder einen Eichelhäher gehört und die anderen auch die von Menschen verursachten Geräusche, wie Autos auf der Bundesstraße im Tal oder ein Flugzeug.

Die Tiere des Waldes sind bei Dunkelheit sehr auf den Gehörsinn angewiesen. Wie gut Menschen ohne ihren stark ausgeprägten Sehsinn auskommen, erfuhren die Teilnehmer spielerisch. Einer bekam die Augen verbundenen und musste als "Eule" seine "Beute", einen Tannenzapfen, vor dem sich anschleichenden "Uhu" retten.

Bei der zweiten Station und dem zweiten Spiel konnten die Teilnehmer erfahren, wie Fledermäuse sich mit dem Sonar orientieren und wie schwer es Menschen fällt, sich nur nach dem Gehör zu orientieren. Eine "Fledermaus" mit verbundenen Augen musste andere Teilnehmer fangen, die immer wieder "Motte" riefen. Auch wenn die "Motten" direkt vor der "Fledermaus" standen, konnten sie oft noch entkommen. So erfuhren die Wanderer in der Dunkelheit wie es ist, sich nicht nur auf den Sehsinn verlassen zu können, sondern einmal nur nach dem Gehör zu gehen. Und auch wenn viele der Teilnehmer eine Taschenlampe dabei hatten, erforderte jeder Schritt mehr Aufmerksamkeit als es am Tag der Fall ist.

Die Route führte vom Dorfparkplatz entlang der Friedhofsmauer in den Lindenwaldweg und zum Moserstein. Von dort ging es den Wanderweg wieder hinunter zum Jocklisbauernhofweg und unter der Unterführung durch und dann über den Obstlehrpfad zurück zum Parkplatz.

Am Pavillon am Moserstein konnten sich die Wanderer mit Limonade erfrischen. Förster Max Lücking hatte sie dort deponiert.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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