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Gutach Trauern – aber im kleinen Rahmen

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Eine trauernde Frau gehört zum Gutacher Ehrenmal vor der Kirche.Archivfoto: Kornfeld Foto: Schwarzwälder Bote

Vielerorts wird am Volkstrauertag den Toten der Weltkriege gedacht. Doch in diesem Jahr ist alles anders – die Corona-Pandemie macht auch vor dem Gedenktag keinen Halt. Wie gehen die Kommunen damit um? Der Schwabo hat sich umgehört.

Mittleres Kinzigtal. In allen Kommunen wird der Volkstrauertag zwar auch dieses Jahr begangen – aber anders als sonst.

Wolfach: In Wolfach findet die Gedenkfeier im "allerkleinsten Kreis" statt, wie Bürgermeister Thomas Geppert in der Gemeinderatssitzung am Dienstag mitteilte. Auf den Friedhöfen in Wolfach, Kirnbach und St. Roman sowie am Ehrenmal werden Kränze niedergelegt, die zentrale Gedenkfeier findet um 11.30 Uhr am Ehrengrab auf dem Wolfacher Friedhof statt. Ein Musiker der Stadtkapelle wird die Ansprache und die Totenehrung musikalisch begleiten.

  Oberwolfach: In Oberwolfach findet die Gedenkfeier in diesem Jahr ebenfalls anders statt als gewohnt, teilt Bürgermeister Matthias Bauernfeind mit. Sonst wurde dieser vom Bürgermeister, der Kirchengemeinde, Freunden aus der Partnerstadt Still und Musikern der Trachtenkapelle gestaltet. Nach einem Gottesdienst ab 8.30 Uhr in St. Bartholomäus wird er gemeinsam mit Kaplan Georg Henn im stillen einen Kranz am Mahnmal niederlegen.

  Gutach: "Wir reihen uns ein und handhaben das wie die anderen Kommunen", informiert der Gutacher Bürgermeister Siegfried Ecker. Die Bürgermeister im Sprengel hätten sich besprochen und seien sich einig gewesen, dass Singen und Musizieren in den Zeiten von Corona schwierig werden. Eckert wird im Anschluss an den Gottesdienst am Ehrenmal in aller Stille einen Kranz niederlegen. "Aber wir sind guter Dinge, dass wir im kommenden Jahr die Tradition wieder pflegen können und den Tag feierlich begehen können." Hornberg: Hornbergs Bürgermeister Siegfried Scheffold hat die Feier zum Volkstrauertag abgesagt. In diesem Jahr werde aus Infektionsschutzgründen auf die öffentlichen Veranstaltungen in Hornberg sowie in den Ortsteilen Reichenbach und Niederwasser verzichtet. Als Zeichen des stillen Gedenkens werde er zusammen mit Joachim Hurst, dem Vorsitzenden des VdK, einen Kranz niederlegen. Auch die Ortsvorsteher Gottfried Bühler in Reichenbach und Alexander Hock in Niederwasser würden in derselben Form handeln. Hausach: Wie erstmals im vergangenen Jahr war wieder eine Gedenkstunde auf dem Hausacher Klosterplatz vorgesehen. "Jedoch gelten aufgrund des exorbitanten Fortschreitens des Corona-Infektionsgeschehens wieder deutlich strengere Regelungen für das gesellschaftliche Zusammenleben", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Hausach. Zeit zum Erinnern soll es trotzdem geben. Hierzu wird auf dem Klosterplatz eine Gedenkstätte errichtet mit einem Friedenslicht sowie Gedanken und Texten von Schülern. Diese Erinnerungsstätte ist während des ganzen Tages frei zugänglich. Außerdem wird Bürgermeister Wolfgang Hermann jeweils einen Kranz am Ehrenmal auf dem Schlossberg und am Ehrenmal beim ehemaligen Rathaus Einbach niederlegen. Die Ansprache von Hermann ist am Volkstrauertag als Video-Botschaft ist im Internet unter www.hausach.de und über die Social-Media-Kanäle der Stadt Hausach abrufbar.   Mühlenbach: Laut Bürgermeisterin Helga Wössner wird es in Mühlenbach den üblichen Umzug mit Trachtenträgern, dem Männergesangsverein, Fahnenträgern und der Kolpingfamilie von der Halle durch den Ort nach dem Gottesdienst nicht geben. Stattdessen sollen je ein Vertreter des Trachtenvereins, der Kolpingfamilie und des Gesangsvereins von der Kirche mit Wössner zum Kriegerdenkmal gehen, um dort den Kranz niederzulegen. Eine Rede wird Wössner nicht halten.   Fischerbach: Laut der Gemeindeverwaltung werden in Fischerbach Bürgermeister Thomas Schneider und seine Stellvertreter in diesem Jahr nur einen Kranz an der Gedächtniskapelle niederlegen.   Haslach: Auch die Stadt Haslach verzichtet auf ihre übliche Gedenkfeier. Im Stillen wird Bürgermeister Philipp Saar einen Kranz niederlegen.   Hofstetten: "Bei uns wird es keine Gedenkfeier geben" teilt Bürgermeister Martin Aßmuth mit. Die Gemeinde wird im Stillen einen Kranz mit ausgewählten Gemeinderäten niederlegen. Steinach: Die Gedenkgottesdienste finden am Samstag, 14. November, ab 19 Uhr in Steinach und am Sonntag, 15. November, ab 8 Uhr in Welschensteinach statt. Danach will Bürgermeister Nicolai Bischler jeweils einen Kranz niederlegen. Das ist mit einer kurzen Ansprache verbunden. Weitere Feierlichkeiten sind aber nicht vorgesehen.

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

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