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Gutach Open-Air im Vogtsbauernhof begeistert

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Spätestens mit "Hotel California" lockten "The Dorph" und die beiden Ex-Papalagi Thilo Mensak und Marco Pereira die Besucher von den Picknickdecken. Foto: Dorn

Gutach - Mit einem wieder mitreißenden Konzert hat die Kultband The Dorph das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof am Samstag in ein Festivalgelände verwandelt. Das familiäre Open-Air war schon seit Monaten ausverkauft

Zu den 800 verkauften Tickets kamen noch etwa 150 Kinder unter zwölf Jahren mit freiem Eintritt und geladene Gäste, so dass am Ende wohl etwas mehr als 1100 Fans "The Dorph" und ihren Freunden Stefan Echle (Flöte), Moritz Grübel (Saxophon), Marco Pereira (Gitarre) und Thilo Mensak (Gesang) einen tollen Empfang bereiteten.

Mit ihrem eigenen Song "Herzdame" testeten die drei gleich mal die Feierlaune des Publikums aus – so früh am Abend wollte der Funke aber noch nicht so recht überspringen. Ed Sheerans "Galway Girl" (mit Stefan Echle an der "irischen" Flöte), "So lonely" von The Police (mit Marco Pereira an der E-Gitarre) und dann natürlich das epische "Hotel California" mit den beiden Ex-Papalagi-Mitgliedern Pereira und Thilo Mensak (Gesang) lockte dann endgültig die Zuhörer von ihren Picknickdecken und Bierbänken und auch die Jüngeren sangen begeistert die Lieder ihrer Eltern und Großeltern mit.

Bei "500 Miles" machen alle mit

Simon Meier bekannte, als 14-Jähriger davon geträumt zu haben, einmal gemeinsam mit Mensak und Pereira auf der Bühne zu stehen – dieser Traum sollte sich an diesem Abend noch mehrfach erfüllen. Eine 90er-Runde mit den Backstreet-Boys und Co. bereitete die Mitmach-Hymne "500 Miles" vor. Die Vortänzerinnen des inzwischen eingetroffenen Junggesellinnen-Abschieds legten sich mächtig ins Zeug, aber trotz zahlreicher Stammgäste im Publikum bedurfte es doch der Anleitung durch Tanzlehrer Julian Bonath, dann stampfte die Menge begeistert die acht Schritte vor und acht Schritte zurück und die Erde vor dem Falkenhof bebte.

Zum Finale erhöhten "The Dorp"“ und ihre Freunde noch einmal die Schlagzahl. Simon Meiers feines Glockenspiel zu Linkin Parks "In the End" funktionierte auch unter dem großen Vordach des Falkenhofs. Julian Bonaths Stimme in Coldplays "Yellow" ("Look at the stars, look how they shine for you") entwickelte unter dem Gutacher Firnament genau das Maß an Magie, dass sich die drei wohl genau für diesen einen Moment ausgedacht hatten – ein Moment, der das bis dahin schon ausgezeichnete Konzert noch einmal auf einen höheren Level hob.

36 Songs lassen keinen Wunsch offen

"Surfin’ USA" (mit den beiden Papalagis), "Get lucky" (mit einem zu später Stunde umso fantastischeren Moritz Grübel am Saxophon) und als Zugabe schon in den Sonntag hinein noch einmal die "Herzdame" ließen nach dreieinhalb Stunden und insgesamt 36 Songs keinen Wunsch mehr offen. Das "Experiment", so der wissenschaftliche Leiter Thomas Hafen, war gelungen und der Vogtsbauernhof als Open-Air-Location etabliert. Eine Wiederholung ist wohl nicht ausgeschlossen.

Nicht ohne Grund begannen und beendeten "The Dorph" das Open-Air im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof mit ihrer "Herzdame", stammt der Text für dieses wunderschöne Liebeslied doch von Thomas Hafen, dem wissenschaftlichen Leiter des Freilichtmuseums. Als weiterer Hauptdarsteller fungierte natürlich der mächtige Falkenhof, dessen Fassade Wolfgang Dieterle mit tollen Lichteffekten in Szene gesetzt hatte. Und auch die drei Mamas der Band hatten wieder ihren Teil zum Gelingen des Konzerts geleistet, wurden die Stoßgebete doch erhört und Petrus beließ es bei gelegentlichen Regentropfen.

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