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Gutach Infektionsschutz steht an erster Stelle

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Der Umbau der Stadthalle ist Thema beim Hornberger Vereinsstammtisch gewesen.Archivfoto: Kornfeld Foto: Schwarzwälder Bote

Beim Hornberger Vereinsstammtisch am Montagabend hat Bürgermeister Siegfried Scheffold sich mit den Vorständen der Vereine ausgetauscht. Einmal im Jahr nutze er diese Gelegenheit gerne, um Anregungen mitzunehmen, so Scheffold.

Hornberg. Als erstes Thema stand "Corona" auf der Tagesordnung. Es gebe nach wie vor Neuinfektionen, auch in Hornberg, so Scheffold. Reiserückkehrer seien das größte Risiko. An allererster Stelle stehe der Infektionsschutz. In Bezug auf die Öffnung der Schulen zeigte sich der Bürgermeister optimistisch und machte den Schul- und Kindergartenleitungen samt deren Teams ein Kompliment. Es sei gute Arbeit geleistet worden. Für die Vereine sei bei der Stadtverwaltung Oswald Flaig Ansprechpartner für das Thema "Corona".

Musiker müssen zwei Meter Abstand halten

Die Situation sei für Verein schwierig, besonders für die Musikvereine, die für einen Abstand von zwei Metern zwischen den Musikern sorgen müssen. Es stelle sich die Frage, wie lange die jungen Leute gehalten werden können. Er sehe in der kommenden Zeit keine wesentlichen Lockerungen, so Scheffold.

Es sei möglich, dass die Vereine der Stadt ein Hygienekonzept vorlegen; verbindlich abnehmen könne die Verwaltung so ein Konzept jedoch nicht, stellte der Bürgermeister auf Nachfrage klar. Thomas Bossert vom Historischen Verein bot an, über das vom Verein erstellte Hygienekonzept für die Aufführungen von "Zickenzirkus" Auskunft zu geben.

Für den Umbau der Stadthalle werde zur Zeit die Ausführungsplanung erstellt, informierte der Bürgermeister. Für den Küchenbereich wurden verschiedene Varianten diskutiert. Verändert wurden daraufhin die Abläufe im Küchenbereich. Der Thekenbereich wird wesentlich erweitert, vor allem in Hinblick auf große Veranstaltungen.

"Wir bekommen eine richtig gute Veranstaltungstechnik, sie wird für 90 bis 95 Prozent der Veranstaltungen ausreichen", freute sich Scheffold. Die Stadthalle soll ebenso wie die umliegenden öffentlichen Gebäude mit einer Hackschnitzelanlage beheizt werden. Zur Zeit wird auf die Baugenehmigung gewartet und die Ausschreibungen werden vorbereitet. Im März sollen laut Bürgermeister die Bauarbeiten beginnen. Diese würden circa 15 Monate benötigen.

"15 Monate sind eine lange Zeit. Es wäre gut, wenn die Arbeiten vor der Fasent 2022 abgeschlossen sind", so Silke Endres vom Turnverein. Sonst würden durch die wegfallenden Veranstaltungen noch größere Löcher in die Kassen der Vereine gerissen. Einig waren sich die Anwesenden darin, dass 15 Monate "sportlich" für die Arbeiten seien.

Bürgermeister Scheffolds Dank galt allen, die sich am Ferienprogrammbeteiligt haben. Es habe in diesem Jahr deutlich mehr Anmeldungen als in den Jahren zuvor gegeben.

Das Landratsamt habe angeregt, im Oktober eine "Putzede" zu veranstalten, die Gemeinde gebe einen Zuschuss für ein anschließendes geselliges Beisammensein, das Material für die "Putzede" werde gestellt so Scheffold. Es sei die Frage, ob die Vereine sich beteiligen wollen. Schulen und Kindergärten wolle er außen vor lassen.

Ein Vereinsvertretertreffen im Oktober oder November, wie es in den vergangenen Jahren stattgefunden hat, macht nach Bürgermeister Scheffolds Einschätzung keinen Sinn. Man wisse nicht, ob die dabei vereinbarten Termine für 2021 überhaupt stattfinden können. Als einziges Vereins-Jubiläum im kommenden Jahr steht das der Awo (75 Jahre) am 31. Oktober fest. Für die Terminabsprachen soll ein Treffen im Januar oder Februar des kommenden Jahres vereinbart werden.

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