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Gutach "Ausnahmesituation" fordert gerade jeden

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Foto: Schwarzwälder Bote

Gutach. Die Organisierte Nachbarschafts- und Altenhilfe in Gutach hat auf Notbetrieb umgestellt. Es werden nur noch Fahrten zum Arzt oder der Einkauf übernommen, um die Corona-Pandemie einzudämmen (wir berichteten). Geschäftsführer und Einsatzleiter Horst Hennig zieht ein erstes Fazit.

Einsatzleiter stößt auf verschiedene Reaktionen aus der Bevölkerung

"Wir hatten große Bedenken, dass die Helfenden das Coronavirus auf die meist älteren Menschen übertragen könnten", begründet Horst Hennig die Entscheidung zur Einschränkung der angebotenen Hilfen.

Die Gefahr, sich bei längerem Aufenthalt für Tätigkeiten im Haushalt gegenseitig zu infizieren, sei eben immens hoch. Die Verantwortung sei nicht vertretbar.

"In der vergangenen Woche habe ich alle Personen angerufen, die unsere Dienste in Anspruch nehmen", erzählt der Geschäftsführer im Telefonat mit dem Schwabo. In 50 bis 60 Telefonaten habe er auf die Ausnahmesituation hingewiesen, die Maßnahmen erklärt – und dabei die unterschiedlichsten Reaktionen erfahren. Mitunter hätten die Angerufenen sehr verständnisvoll reagiert, mitunter sei er aber auch auf Unverständnis gepaart mit Unwissenheit gestoßen und habe somit Überzeugungsarbeit leisten müssen.

"Die Gesundheit aller steht an oberster Stelle!", betont Horst Hennig. Die aktuellen Entscheidungen seien aus der Not heraus getroffen worden und würden auf unbestimmte Zeit gelten. Dass sich bei ihm in den vergangenen Tagen ganz unvermutet Freiwillige aus der Bevölkerung gemeldet hätten, freue ihn ganz besonders: "Da geht einem richtig das Herz auf", sagt der Gutacher.

Ehrenamtliche bieten weiterhin Einkaufs- und Fahrdienste an

Der Einkaufsdienst und der Fahrdienst würden weiterhin bestehen, nach Einschätzung des Geschäftsführers würden die angeforderten Fahrten gleich mit einem Einkauf verbunden. "Wir haben in der vergangenen Woche keine erhöhte Nachfrage gehabt, da ist alles beim Alten", bilanziert Horst Hennig.

Er werde sich in den kommenden Tagen noch einmal nach dem Befinden der unterstützen Personen erkundigen und schauen, wie sich der Bedarf weiter entwickle, so Horst Hennig.

Die Hilfeleistungen der Organisierten Nachbarschafts-und Altenhilfe werden nach Stunden berechnet. Der Stundensatz beträgt für Mitglieder zehn Euro und für Nichtmitglieder 15 Euro. Wer nähere Auskünfte oder Unterstützung durch die Nachbarschaftshilfe benötigt, wendet sich an Einsatzleiter Horst Hennig unter Telefon 07833/9 60 42 95 oder 0151/2 41 097 74 oder per E-Mail an hoddelwolf54@aol.com.

Ihre Redaktion vor Ort Hornberg/Gutach

Lena Weimer

Fax: 07832 9752-15

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