Guido Reni mochte klare, dramatische Kompositionen: „Hippomenes und Atalante“ (1615–1618) Foto: Museo Nacional del Prado/Baztán Lacasa, José

Guido Reni war ein Malerstar zu seiner Zeit. Was ist es, was ein heutiges Publikum an dem genialen Maler und hemmungslosen Spieler begeistert?

Es ist schon erstaunlich: Fast 400 Jahre sind vergangen, und trotzdem weiß man sofort, warum diese Frau so innig den Blick gen Himmel verdreht. Sie schaut nicht nach dem Wetter. Sie rollt auch nicht entnervt die Augen. Nein, diese junge Frau in wallenden Gewändern schaut zu Gott. Für Guido Reni war – wie für die meisten seiner Zeitgenossen in Westeuropa – ausgemachte Sache, dass dieser Gott oben im Himmel wohnt, irgendwo zwischen den Wolken.

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