Die Nodehobler aus Weil am Rhein feiern ihr 50-jähriges Bestehen mit Guggenmusiken in der Altrheinhalle.
Ein halbes Jahrhundert, 50 Jahre, ist die Guggemusik Nodehobler aus Weil am Rhein alt geworden. Das wird am Samstag, 17. Januar, mit dem „Hobler Dom“ in der Altrheinhalle in Märkt mit Freunden und Guggemusikfans kräftig gefeiert.
Gründungsmitglieder saßen im Alpina zusammen
Gründungsmitglieder waren im August 1976 Karl Kiefer, Willi Rau und Heinz Haas, die seinerzeit im Alpina zusammen saßen. Seither gab es viele Veränderungen, zwei Dinge sind jedoch geblieben. Zum einen sind die Nodehobler eine reine Männer-Guggemusik, zum anderen das Stammhäs ist von Anfang an der „Clown“.
In den Anfangsjahren fand neben dem „ganz normalen Guggeleben“ das Narrenstudio in Weil-Friedlingen statt, welches zusammen mit der Alten Fabriknäscht-Clique veranstaltet wurde. Und, beim Schnitzelbanksingen zogen die Guggenmusiker damals noch durch die Weiler Beizen. Nach zehn Jahren durchlebten die Nodehobler eine Krise.
Auflösung verhindert
Ein Stamm von damals zwölf Musikern konnten jedoch die Auflösung der Clique verhindern. Armin Lutz übernahm die musikalische Leitung und „von nun an ging es bergauf“, berichtet der Vorsitzende Marco Stefanucci. In ganz besonderer Erinnerung seien mehrere Auftritte in der Weiler Partnerstadt Bogner Regis in England geblieben. Zum 22-jährigen Bestehen zierten die Nodehobler anlässlich ihres Jubiläums erstmals die Weiler Fasnachtsplakette. 2001 konnte das neue Stammhäs präsentiert werden.
Erster „Hobler Dom“
Zum Jubiläum mit 33 Jahren im Jahr 2009 entstand wiederum ein neues Jubiläumshäs. Ein Meilenstein in der Geschichte war das Jahr 2006, in dem der erste „Hobler Dom“ in der Märkter Altrheinhalle durchgeführt wurde. Seither findet diese stets sehr gut besuchte Veranstaltung alle zwei Jahre statt.
Feiern im Zirkuszelt
Zum 44-jährigen Bestehen hatten sich die Guggenmusiker etwas ganz besonderes ausgedacht. Auf dem LGS-Gelände stand zum Jubiläum ein riesiges Zirkuszelt in dem tagelang gefeiert wurde. Die Hauptfarben des damals vorgestellten Häs sind bis heute Orange und Blau.
Umfangreiches Programm
Neben der Fasnacht fanden auch viele gesellige Veranstaltungen, wie beispielsweise Ausflüge, Maibummel, Hüttenwochenenden oder die Teilnahme am Weiler Straßenfest statt. Auf dem Weihnachtsmarkt, bei verschiedenen Hochzeiten oder Geburtstagen, das ganze Jahr waren die Guggenmusiker aktiv.
Viele spielen mehr als ein Instrument
„Wir machen aktive Jugendarbeit“, sagt der Vorsitzende, Marco Stefanucci. Wer Lust habe, könne mitmachen. Vorkenntnisse seien nicht notwendig. „Unsere alten Hasen“ spielen teilweise mehrere Instrumente. Dieter Ruser beispielsweise, er ist seit 28 Jahren, Frank Zöbelin seit 27 Jahren und Heiko Müller seit 25 Jahren mit dabei. Teilweise beherrschten die Guggenmusiker die verschiedensten Instrumente. Der musikalische Leiter sei aktuell Peter Probst, der seit 15 Jahren mit dabei ist.
Geöffnet ist die Altrheinhalle ab 18.30 Uhr. Es folgt eine „Happy hour“ und ab 20 Uhr gibt es mit den Guggemusiken Ischteiner Gugge, Trottwarschlurbi aus Lörrach, Schlösslisymphoniker aus Inzlingen und dem Froschloch-Echo aus Niederhof Guggemusik vom Feinsten.