Der Ausbau der Infrastruktur und das Baustellenmanagement sind wichtige Herausforderungen für die Zukunft.
Bessere Rahmenbedingungen für den Güterverkehr war am Freitag der Schwerpunkt eines Bahnkongresses in Basel.
Rund 450 Fachleuleute aus Politik, Verkehrsunternehmen und der Wirtschaft kamen zusammen, um die Anforderungen an den Schienengütertransport in den kommenden Jahren zu bereden. Gerade der Knoten Basel sei damit besonders gefordert. Fachleute wiesen auf die Konzentration der Güterstrecken auf Schiene, Straße und dem Wasser hin. So sei das effektive Zusammenwirken aller Verkehrsträger hier besonders bedeutsam.
Mehr Zusammenarbeit
Andererseits ließe sich der Verkehr nur verbessern, wenn die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Schweiz mit Deutschland und Frankreich auch für diesen speziellen Transportbereich ausgebaut werde.
Kritik an Deutscher Bahn
Der Knoten Basel erlange seine besondere Bedeutung aber nicht nur durch die Konzentration der Verkehrswege auf geringem Raum, sondern sei auch selbst eines der größten Quell- und Zielgebiete für den Güterverkehr in der Schweiz.
Kritik gab es an der Deutschen Bahn, die vielfach ohne Absprache mit den Kunden auf der Rheintalbahn zwischen Freiburg und Basel Sperrungen wegen Baustellen festsetze. So sei die „Rollende Landstraße“ auch deswegen in wirtschaftliche Schieflage gekommen, weil vielfach ausgebuchte Züge kurzfristig nicht gefahren werden konnten (wir werden noch ausführlich über den Bahnkongress berichten).