Insbesondere Verstöße gegen die Ladungssicherung fielen bei der monatlichen Kontrollstelle der Haslacher Polizei auf. Foto: Woitas/dpa

Die Haslacher Polizei hat bei ihrer monatlichen Kontrollstelle 70 Fahrzeuge kontrolliert. Das Ergebnis sind 20 Anzeigen sowie eine ganze Reihe mündliche Verwarnungen.

Trotz der anhaltend hohen Kraftstoffpreise war die monatliche Kontrollstelle des Polizeireviers Haslach in Zusammenarbeit unverändert stark frequentiert. Nur in der Anzahl der Wohnmobile war ein geringeres Verkehrsaufkommen feststellbar, teilt die Polizei mit.

 

Bei den rund 70 kontrollierten Fahrzeugen – überwiegend gewerblicher Güterverkehr – stellten die Beamten auffallend viele Verstöße gegen die Vorschriften zur Ladungssicherung fast. Zwei ausländische Kraftfahrer mussten vor Ort jeweils eine Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich hinterlegen, weil sie die erforderlichen Aufzeichnungen zu Lenk- und Ruhezeiten nicht geführt hatten.

Der Zoll stellte neben zwei Verdachtsfällen zu möglicher Schwarzarbeit einen Kraftfahrer aus einem Drittstaat fest, der sich illegal in Deutschland aufhielt. Auch die Streife der Verkehrspolizei Offenburg hatte viel zu tun.

Polizei will Erlös einer Fahrt einziehen

Bei einem 40-Tonner Sattelzug stellten sie am Auflieger einen defekten Reifen fest, der vom Fahrer vor Ort gewechselt werden musste. Ein ausländischer Autotransporter hatte durch Überladung die Vorschriften über die Abmessungen missachtet. Hier dürfte vom Beförderer der Erlös der Fahrt aufgrund des unrechten Wettbewerbsvorteils im Rahmen eines Einziehungsverfahrens eingefordert werden, so die Polizei.

Insgesamt wurden mehr als 20 Vorgänge zur Anzeige gebracht, während kleine Mängel durch sofortige Beseitigung vor Ort in der Regel mündlich geahndet wurden.