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Gütenbach Rücksicht auf Natur

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Gütenbach. Der endgültige Bebauungsplan für das Wohngebiet "Hintertal 2" steht nun fest und wurde vom Gemeinderat beschlossen.

Henner Lamm, Beauftragter für das Bebauungsplanverfahren, stellte dem Gemeinderat und einigen Interessenten aus der Bevölkerung den endgültigen Entwurf vor. Am 17. Oktober hatte der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans Hintertal 2 beschlossen.

Ursprünglich war die Ausweisung von 14 Bauplätzen für Einfamilienhäuser geplant. Der Bebauungsplan wurde aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und hatte bei seiner Aufstellung eine Größe von etwa 1,25 Hektar. Diese Fläche wurde nun von drei auf zwei Teilbereiche und eine Größe von 0,6 Hektar reduziert.

Lamm erklärte die Gründe hierfür: "Es hat sich herausgestellt, dass der mittlere Teil sehr empfindlich und somit nicht bebaubar ist." Dies hätten umfangreiche Umweltuntersuchungen belegt. In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde konnte so der Schutz wertvoller Biotope sichergestellt werden. Der endgültige Bebauungsplan beinhaltete auch einige Ergänzungen, da es Anregungen von Fachbehörden gegeben hatte.

Dazu zählen der Standort für eine Trafo-Station, die Darstellung eines Abfanggrabens zum Hochwasserschutz, eine Korrektur der maximal zulässigen Gebäudehöhe sowie Stützmauern, die unter die örtlichen Bauvorschriften fallen. Zudem beinhaltet der Bebauungsplan Empfehlungen zu Verkehrssicherheit, Geotechnik, Regenwassernutzung, Grundwasserschutz sowie eine Pflanzliste.

Für Diskussionen sorgte das Thema Waldrandgestaltung: Gemeinderat Sebastian Weiss kritisierte: "Abholzen und dann neu bepflanzen? Das erschließt sich mir nicht." Bürgermeisterin Lisa Wolber versprach, mit der Naturschutzbehörde Alternativen abzuklären.

"Um Planungsrecht zu schaffen, müssen wir alle gesetzlichen Vorgaben einbringen", erklärte Henner Lamm. Der Bebauungsplan wurde schließlich einstimmig beschlossen.

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