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Gütenbach Hallensanierung wird aufwändiger

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Aufwändiger als geplant wird die Sanierung der Gütenbacher Festhalle. Foto: Liebau Foto: Schwarzwälder Bote

Die Sanierung der Gütenbacher Mehrzweckhalle fällt umfangreicher aus als gedacht. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates deutlich.

Gütenbach. Bezüglich der Erd- Beton-, Maurer-, Abdichtungs- und Dränagearbeiten gibt es einige Ergänzungen. Durch aktuelle Erkenntnisse im Zuge des Baufortschritts wurde die zuständige Baufirma von der Verwaltung aufgefordert, Angebote für die zusätzlich erforderlichen statischen und baukonstruktiven Maßnahmen vorzulegen.

Vier Nachträge liegen nun vor – die Kostenrechnung lautet wie folgt: die Erneuerung der Lichtschächte an der Westseite der Halle fällt mit 2154 Euro an, die Abdichtung und Dämmung an der Garagen- und Papierlageraußenwand mit rund 12 700 Euro, das Attikagesims in Mauerwerk und Beton erfordert 2787 Euro. Die Abdichtung und Dämmung der Außenwände an der Bergseite erfordern besonderen Aufwand und Kosten – hier fallen etwa 19 102 Euro an.

Nach erfolgter Freilegung der Südostecke des Lagereingangs sei festgestellt worden, dass während der Bauphase 1995 nicht fachgerecht betoniert worden sei.

""Eine unschöne Entdeckung", befand Bürgermeisterin Lisa Wolber. Abdichtungs- und Dränagearbeiten seien offensichtlich mangelhaft ausgeführt – dadurch habe es an der bergseitigen Außenwand zu Wasserschäden kommen können, so die Rathauschefin. Hier sei eine grundlegende Sanierung und eine neue, bautechnisch einwandfreie, Bauwerksabdichtung erforderlich, so die Gutachter.

Bezüglich der Abdichtung und Dämmung der Garagenwand widersprach Gemeinderat Manuel Scherzinger und sagte: "Warum sollte man eine Garagenwand dämmen?" Eine Abdichtung würde hier reichen, so Scherzinger.

Lisa Wolber stimmte zu, diesen Punkt noch einmal auf Notwendigkeit prüfen zu lassen und versprach, mögliche Einsparungen in Erfahrung zu bringen. Auch bezüglich der Fliesen-, Schlosser-, und Malerarbeiten holte sich die Gemeinde Angebote verschiedener Fachfirmen ein. Die Fliesenarbeiten würden nun etwa 41 900 Euro kosten, was 23 Prozent unter der Kostenschätzung von Architekt Rosenfelder liege.

Auch die Malerarbeiten werden deutlich günstiger und liegen mit 15 966 Euro 47 Prozent unter der vorigen Kostenschätzung. Die Schlosserarbeiten würden mit 61 255 Euro allerdings 18 Prozent über der Kostenschätzung liegen – hier einigte man sich darauf, die Ausschreibung erneut zu veröffentlichen. So wurde der Ausführungstermin auf etwa Mitte Februar verlegt.

Insgesamt würden für die Sanierung der Mehrzweckhalle rund 3,2 Millionen Euro an Kosten anfallen, so Wolber.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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