Foto: Siegfried Kouba

Kinder bieten närrisches Schauspiel. Jury hat schwierige Entscheidung bei Prämierung zu fällen.

Gütenbach - Zum Schauspiel von Einzelmasken, Paaren, Trios und Gruppen wurde der Kinderumzug am Fasnetsunndig in Gütenbach.

Besonders die Kleinsten taten es dem Publikum an, so die beiden kleinen Narren, die "Früher war alles besser" darstellten. Der absolute Hit war die kleine Nina im Cop-Kostüm, die à la Piaf "Non, je ne regrette rien" imitierte. Jubel und Zugaberufe waren da in der Festhalle obligatorisch.

Der Umzug der Kinder und Jugendlichen, unterstützt durch Mamas, Papas und weitere Angehörige startete beim "Maierhof" und fand sich zur Vorstellungsrunde beim "Sprenger-Festplatz" ein, wo die fünfköpfige Jury mit Gerda Pfaff, Jutta Wursthorn, Siegbert Scherzinger, Hans-Peter Schlegel und Roland Ringwald ein waches Auge auf die Maskierten warf.

Dann ging es mit Narrenmusik unter Leitung von Roland Schuler, Narrenrat, Jockele und Plattewieble in die Festhalle, die mit Gästen zwischen einem und 91 Jahren gefüllt war.

Die Musikkapelle unterhielt die ungezählten Gäste mit vielen Märschen, modernen Medleys und einer großen Polonaise.

Aus "Saloon" und "McJockele" konnten sich die Besucher bedienen lassen. Mit Spannung wurde die Prämierung erwartet.

Das Gremium hatte es nicht leicht, denn die Vielfalt war groß. Einfallsreich waren die mit viel Mühe und Aufwand gefertigten Kostüme gestaltet. Vorsitzender "Flo" Kienzler freute sich bei der Begrüßung über die volle Halle und die "tollen Kostüme".

Zwischendurch hieß es "Pommes für alle Kinder" und nach fast vier Stunden waren die Urteile gefällt, verkündet durch Scheich HP. Schlegel. Zu den "Tagesbesten" in den Kategorien "schön und originell" gehörten "zwei Eulen", "Früher war alles besser", "Ritter Rost & Co.", "Space Shuttle Atlantis" und "Madagascar" von der KSV-Ringerjugend Vöhrenbach mit Cop- und Top-Sängerin Nina.

Bei den Einzelmasken gewannen eine "Kleine Bärenmama", "Simba der Löwe" und "Piraten-Lady". Zu den Paaren zählten die Beckebasser "Hexen", "Mr. und Mrs. Roboter" und "Zwei Monchichis". Gewinner bei den Trios waren "Biene Maja, Willi und Flip" und der "Wildpark vom Spitze Stei". Die Gruppen wurden von "Gütenbacher Dorfkino – die Schlümpfe", "Halloween Party", "Nintentendo Charters" und den "Bullen von Gütenbach" vertreten.

Treue wird bei den Gütenbacher Narren belohnt. Im Beisein der Narrenpolizisten "Focki" Eschle und Nick Brischke wurden nach dem Umzug geehrt an die Kinder Marvin und Niklas Dorer sowie Michelle Schuler für 15 Antritte.

"Gelbe" Medaillen erhielten die Erwachsenen Stefan Scherzinger, Steffen Feis und Andreas Dorer. 30 mal traten Sarah Kuss, Armin Ruderer und Volker Eschle an und erhielten dafür die "grüne" Auszeichnung. Der "rote" Plembe ging an Hildegard Kirner, die 50 Antritte absolvierte. Daneben erhielt Christoph Faller für 75-malige Aktivitäten die "bronzene" Medaille und für besondere Verdienste ging "Silber" an Michael Eschle.

Narren-Oberer Florian Kienzler konnte Orden regnen lassen. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Thorsten Thoma, Martin Bihler, Thilo Günther, Julia Rieder, Patrik Maier, Isabel Wehrle, Armin Wagner und Sarah Waldvogel mit Bronze ausgezeichnet.

25 Jahre sind dabei und erhielten den silbernen Orden: Jeanette Brischke, Inge Keller, Ida Kreutz, Tanja Schaupp, Manuela Riesle, Claudia Rösch, Annette Zimber und Christoph Seng.

Gold für 35 Jahre Mitgliedschaft ging an Jürgen Schonhardt, Wolfgang Bett, Gabi Blessing, Joachim Dorer, Konrad Dorer, Bernhard Fritschi, Silke Hug, Ronald Pfrengle, Anita Riesle und Christine Rösch.

Für besondere Verdienste wurden mit Bronze bedacht: Christoph Grieshaber, An­drea Rosenberger, Peter Eschle, Fabian Mutschler und Jasmin Trischler. Daneben ging Silber an Dunja Eschle, Manuel Scherzinger, Martina Braun und Antje Schuler. Gold gab es für Waltraud Brugger, Josef Rösch, Helga Müller, Helmut Feis, Sabine Emmler, Ilona Scherzinger, Gertrud Weis, Matthias Feis, Gerhard Nitz, Jörg Scherzinger und Axel Schuler.