Die Lage an der Grundschule Obernheim hat sich erheblich verbessert, wie aus dem jüngsten Bericht von Schulleiterin Elke Schnell-Wäschle hervorging (Archivfoto). Foto: Holbein

Niederschmetternd war vor zwei Jahren der Bericht über die Grundschule Obernheim gewesen. Über die aktuelle Lage hat nun Schulleiterin Elke Schnell-Wäschle berichtet.

Den jüngsten Einwohnern in der Gemeinde haben sich der Gemeinderat und der Kirchengemeinderat Obernheim in einer gemeinsamen Sitzung gewidmet. Nach herausfordernden Zeiten wurde vor allem der Bericht der Schulleiterin über die Entwicklung an der Grundschule mit Spannung erwartet.

 

„Ich kann Ihre Gedanken fast hören – was wird es wohl diesmal wieder kosten?“, begann Elke Schnell-Wäschle augenzwinkernd ihren Bericht. Allerdings versprach sie gleich zu Beginn, diesmal keinen düsteren Bericht abzugeben und auch keine neuen Investitionen zu fordern. „Ich komme heute in entspannter Mission“, so die Schulleiterin.

Entspannte Stimmung und hervorragende Ausstattung prägen das Bild

Insgesamt habe sich die Situation an der Schule zum Guten entwickelt – sowohl in der Ausstattung als auch bei der Stimmung untereinander. „Natürlich ist immer alles im Fluss, aber momentan ist es bei uns nahezu idyllisch“, schwärmte Elke Schnell-Wäschle.

Sie dankte für die Unterstützung durch den Gemeinderat, der nach dem niederschmetternden Schulbericht vor zwei Jahren zu den entspannten Verhältnissen beigetragen habe.

Die Ausstattung sei inzwischen hervorragend, betonte Schnell-Wäschle. Das Herzstück stellen die drei Dokumentenkameras da, die für den Unterricht unersetzlich seien. Zudem gibt es drei digitale Hybridtafeln, einen Farbkopierer sowie drei Lüftungsgeräte und eine neue Schließanlage.

Über die Schulmessenger-App werden Eltern über alles Wichtige auf dem Laufenden gehalten, einmal wöchentlich gibt es eine Schulobst-Lieferung für die Kinder. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Hectorakademien in Albstadt, Balingen, Rottweil und Sigmaringen.

Obernheimer Eltern vergeben der Grundschule die Gesamtnote 1,5

„Bei uns ist immer viel los“, fasste Schnell-Wäschle zusammen. So habe es unter anderem im vergangenen Schuljahr Theateraufführungen, Schülergottesdienste, Brauchtumsunterricht, verschiedene Ausflüge und Auftritte, einen Spiel- und Sporttag sowie Projekttage gegeben.

Darüber hinaus haben sich die Schüler am Weihnachts-Wanderweg sowie beim Jubiläumsfest des Musikvereins beteiligt. Wie positiv die Stimmung in der Schule inzwischen geworden ist, zeige auch die interne Evaluation, bei der die Eltern der Schule die Gesamtnote 1,5 – also sehr gut bis gut – gegeben haben.

Die Schülerzahlen sind recht konstant – in diesem Schuljahr sind es 38 Kinder, im kommenden Schuljahr rechnet die Schule mit insgesamt 40 Kindern. Im Herbst werden fünf Kinder auf die Realschule, fünf Kinder auf das Gymnasium und ein Kind an die Gemeinschaftsschule in Balingen wechseln.