Die Grundschule Fahrnau hat zu wenig Platz. Foto: Anja Bertsch

Claudia Ströble, Schulleiterin der Grundschule Fahrnau, mahnt eine bessere räumliche Ausstattung der Schülerbetreuung an.

Der Verwaltungsausschuss hat sich mit dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen in der verlässlichen Grundschule Fahrnau beschäftigt. Carolin Salfner-Faude sagte, die Abteilung Tiefbau sei vor Ort gewesen und habe Ideen erarbeitet. Möglich sei es, so Salfner, das grüne Klassenzimmer als Pausenbereich zu nutzen oder das Geotop nutzbar zu machen. „Das würde die Situation entspannen.“ Derzeit seien auf der Warteliste nur noch fünf Kinder. Viele Eltern hätten eine andere Möglichkeit gefunden, ihr Kind zu betreuen.

 

Sven Hendrik Wünsch (Freie Wähler) sagte, er habe das Thema schon vor zwei Jahren angesprochen. „Bis heute ist da wenig gegangen.“ Seifner versicherte ihm, dass das Thema oben auf ihrer To-do-Liste stehe. „In zwei Jahren reden wir nicht mehr darüber.“ Schulleiterin Claudia Ströble berichtete von den beengten Verhältnissen bei der Betreuung der Schüler an den Randzeiten. „Wir nutzen einen ehemaligen Klassenraum und einen kleinen Raum für die Betreuung der bis zu 70 Kinder“, sagte Ströble.

Sie schlug vor die beiden Werkräume im Keller – die Schule wurde früher als Grund- und Hauptschule genutzt – zu Betreuungsräumen umzubauen. Auch im Dachgeschoss gebe es Möglichkeit, Räume für die Schülerbetreuung zu schaffen. Dazu müsse die Stadt aber investieren. Sie erinnerte daran, dass die Schüler von 7 bis 13.30 Uhr in der Schule betreut würden. „Das ist eine lange Zeit.“ Entsprechend gut müsse die räumliche Ausstattung sein.

Thomas Kuri (CDU) sagte, das Gebäudemanagement solle ermitteln, wo es Platzbedarf gebe und wo Gebäude so ertüchtigt werden könnten – beispielsweise durch Bauen im Bestand – dass zusätzliche Betreuungsräume geschaffen werden könnten. Dagmar Fuchs (Grüne) schlug vor, Räume der evangelischen Kirche für die Schülerbetreuung zu nutzen. Patrik Bender teilte ihr mit, dass die Kirche genutzt werde. Möglicherweise gebe es aber ein anderes Objekt, das genutzt werden könne. Dazu könne er aktuell aber noch nichts sagen. Er kündigte an, dass der Schulentwicklungsplan neu aufgestellt würde. Die Verwaltung habe die Entwicklung der Baugebiete im Blick, versicherte er.