Der neue und alte Vorstand des Grundschulfördervereins (von links): Dominic Weihing, Wolfgang Neff, Yvonne Graf, Melanie Sauter, André Mandaric, Carolin Theegarten und David Niebergall Foto: FV Grundschule

Förderverein der Grundschule Eutingen stellt neuen Vorstand vor und kündigt zentrale Projekte für 2026 an.

Der Förderverein der Grundschule Eutingen hat am Montagabend seine ordentliche Mitgliederversammlung 2025 abgehalten und damit wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Neben den Berichten aus Vorstand und Kassenführung standen turnusgemäß die Entlastung sowie Neuwahlen des Vorstands und der Kassenprüfer im Mittelpunkt.

 

Nach mehreren Jahren ehrenamtlichen Engagements verabschiedete der Verein seinen langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Neff sowie Melanie Sauter (Schriftführerin) und André Mandaric (Kassierer). Alle drei hatten den Förderverein in den vergangenen Jahren geprägt und zahlreiche Projekte ermöglicht. Neu in das Leitungsteam gewählt wurden Dominic Weihing als Vorsitzender, Carolin Theegarten als Kassiererin sowie David Niebergall als Schriftführer. Bereits seit 2024 im Amt ist die stellvertretende Vorsitzende Yvonne Graf. Die bisherigen Kassenprüfer Diana Wally und Bürgermeister Markus Tideman wurden für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Schule profitiert von der Arbeit des Fördervereins

Der Rückblick auf das Vereinsjahr 2025 verdeutlichte erneut, wie stark die S. Zu den geförderten Maßnahmen gehörten die Bereitstellung von Wettbewerbspreisen, Getränken bei Schulveranstaltungen, die Unterstützung von Begleitpersonen bei Ausflügen sowie die Anschaffung neuer Sitzmöbel nach dem „Churermodell“. Darüber hinaus organisierte der Verein wie in jedem Jahr das Nikolausgeschenk für alle Schülerinnen und Schüler und beteiligte sich gemeinsam mit dem Chorisma-Verein an „Singen unterm Weihnachtsbaum“.

Auch für 2026 hat der Förderverein bereits ein umfangreiches Arbeitsprogramm beschlossen. Geplant ist unter anderem eine deutliche Verbesserung des Schallschutzes im Schulflur, um zeitgemäße Lern- und Arbeitsformen außerhalb der Klassenzimmer zu unterstützen. Zudem soll ein theaterpädagogisches Präventionsprogramm zum Thema „Mein Körper gehört mir“ finanziert werden. Bestehende Förderangebote wie die Unterstützung schulischer Wettbewerbe und die Nikolausaktion werden fortgeführt. Darüber hinaus startet in den kommenden Monaten die Planung eines Spendenlaufs, der das geplante Zirkusprojekt im Jahr 2027 ermöglichen soll.

Tideman würdigt Engagement der Ehrenamtlichen

Bürgermeister Tideman würdigte in seinem Bericht als Kassenprüfer das Engagement der Ehrenamtlichen: „Der Förderverein leistet seit Jahren unverzichtbare Arbeit. Er ermöglicht Projekte und Anschaffungen, für die weder das Land Baden-Württemberg noch die Gemeinde Mittel bereitstellen können.“ Schulleiter Klaus Kaiser hob die Bedeutung der Unterstützung für den Schulalltag hervor: „Viele Aktionen, Lernangebote und Anschaffungen wären ohne den Förderverein nicht realisierbar.“

Zum Abschluss bedankte sich der Vorstand bei allen Mitgliedern, Unterstützern und Engagierten und blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2026.

Mitgliedsanträge können per E-Mail an info@fv-gseutingen.de angefordert oder am Freitag, 12. Dezember, bei „Singen unterm Weihnachtsbaum“ auf dem Schulhof mitgenommen werden.

Warum der Schulflur der Grundschule Eutingen zum Zukunftsprojekt wird

Schallschutz im Fokus:
Unter den Vorhaben des Fördervereins der Grundschule Eutingen ragt ein Projekt besonders heraus: Die geplante Verbesserung des Schallschutzes im Schulflur. Was auf den ersten Blick nach einer baulichen Detailfrage klingt, hat große Bedeutung für den Lernalltag.

Die Schule
setzt zunehmend auf flexible Lern- und Arbeitsformen, die nicht nur im Klassenzimmer stattfinden. Gruppenarbeiten, stille Lernecken und individuelle Förderung weichen oft in den Flurbereich aus. Doch dort herrscht – wie in vielen Schulen – ein hoher Geräuschpegel, der konzentriertes Arbeiten erschwert. Der Förderverein möchte dies ändern und damit die pädagogische Weiterentwicklung aktiv unterstützen.

Geplant ist der Einsatz
spezieller akustischer Elemente, die den Lärm reduzieren und unterschiedliche Lernzonen ermöglichen. Damit sollen Schülerinnen und Schüler künftig auch außerhalb der Klassenzimmer ruhiger, zielgerichteter und selbstständiger arbeiten können.

Die Realisierung des Projekts
ist für 2026 vorgesehen. Der Förderverein sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Lernumgebung an moderne pädagogische Bedürfnisse anzupassen – und gleichzeitig eine spürbare Entlastung für Kinder und Lehrkräfte an der Grundschule zu schaffen.