Weitere Gewerke für den Erweiterungsbau der Auggener Grundschule wurden jetzt vergeben. Foto: Jutta Schütz

Die Bauarbeiten am Ergänzungsbau der Auggener Brunwart-von-Augheim-Grundschule gehen zügig voran.

Eine Reihe von Arbeiten wurden in der Gemeinderatssitzung jeweils einstimmig vergeben. Bürgermeister Ulli Waldkirch nutzte die Gelegenheit, per Powerpoint-Präsentation eine zeitliche Abfolge der bereits erfolgten Bauarbeiten aus diesem Jahr zu zeigen.

 

Vergeben wurden die Dachdeckung-, Abdichtungs-und Blechnerarbeiten. Zwei Angebote waren eingegangen, „eines davon konnten wir nicht berücksichtigen, weil es nicht vollständig war“, sagte Waldkirch. Die Arbeiten wird nun die Firma Rieke Dach aus Herbolzheim ausführen, die ein Angebot über gut 224 000 Euro unterbreitet hatte und damit unter der Kostenberechnung von rund 284 000 Euro lag.

Nicht mit Vergabe warten

Die Vergabe der Zimmerarbeiten inklusive der Holzfassade erfolgte an Wolf Holzbau aus Bad Krozingen. Drei Anbieter hatten sich beteiligt, Wolf Holzbau hatte mit rund 563 000 Euro das günstige Angebot vorgelegt. In der Kostenberechnung wurden etwa 521 600 Euro angesetzt.

In den Beschlussvorschlag aufgenommen wurden Alternativpositionen, die die Dämmung und Stegträger betreffen, und die zu einer Kostenreduzierung führen können. Der Preis würde sich dann auf knapp 534 500 Euro verringern. „Wir möchten eine Holzfassade errichten, deshalb ist der Preis höher als ursprünglich berechnet“, berichtete Waldkirch.

Ebenfalls vergeben wurde der Auftrag für die Heizungsinstallation – da aber der Submissionstermin der 21. Oktober war und die Vergabevorschläge noch bis zum 28. Oktober geprüft werden, erfolgte der Vergabebeschluss im Voraus als Ermächtigung an die Verwaltung, das kostengünstigste Angebot zu berücksichtigen. Das gleiche Vorgehen galt für die Vergabe der Arbeiten zu den Sanitärinstallationen und zu den Lüftungsinstallationen. „Wir haben um die Ermächtigung gebeten, weil wir die Arbeiten zügig vergeben und nicht weitere vier Wochen mit der Vergaben warten wollen“, begründete Waldkirch das Vorgehen.

Vieles ist günstiger

Insgesamt, betonte er, konnten bisher viele Gewerke günstiger als die Kostenberechnung vergeben werden. „Allerdings haben wir im Tiefbau deutliche Mehrkosten“, erinnerte er an die Kanal- und Schachtarbeiten vor der Schule. „Entscheidend ist nun langfristig, was hinten rauskommt“, war er bezüglich der Schlussabrechnung vorsichtig. Vom zeitlichen Ablauf her jedenfalls sei man „richtig gut im Rennen“.