In der Göllsdorfer Schule geht es voran. Schulleiterin Andrea Haunstetter-Mössinger berichtete im Ortschaftsrat von der positiven Entwicklung.
Rottweil-Göllsdorf - Der Start in das neue Schuljahr war "sehr erfreulich". 25 Erstklässler hätte die Schule am Dissenhorn zum Schulanfang willkommen heißen können. Damit habe sich die Gesamtanzahl der Schüler auf 66 erhöht. "Darüber sind wir sehr glücklich." Gut sei auch die Unterrichtsversorgung, und der Schwimmunterricht, der lange Zeit schmerzlich vermisst wurde, könne "endlich wieder für die Klassen drei und vier angeboten werden".
Forschen und Entdecken im Fokus
Als vorbildlich erweise sich auch das Betreuungsangebot. Neben der verlässlichen Grundschule punkte Göllsdorf mit einem Jugendbegleitprogramm, das von Ortschaftsrat Karl Bittner ausdrücklich gelobt wurde. Es beinhalte eine Hausaufgabenbetreuung zwischen Montag und Donnerstag und fünf Arbeitsgruppen wie etwa die Koch-AG, Kreativ- und Tischtennis-AG. Da der Bedarf an Betreuung weiter steige, sei zu hoffen, dass das Angebot von städtischer Seite ausgebaut werden kann, sagte Haunstetter-Mössinger.
Ein neuer Weg wurde mit dem Schwerpunkt "Forschung, Entdeckung, naturwissenschaftliche Arbeit" eingeschlagen. Damit soll ein Einstieg in das forschende Lernen erreicht und Begeisterung für Naturwissenschaften geweckt werden. Derzeit würden die Themen Feuer, Körper und Strom bearbeitet und ein Forschungstag stattfinden. Im Konzept mit eingebunden sei auch das Entdeckerhäuschen, das nach der Zerstörung unter besonderem Einsatz von Hausmeister Günther Lüthy und der Mithilfe von Rainer Braun wieder aufgebaut werde. Die Kosten dafür trage die Gemeinde Göllsdorf, betonte Ortsvorsteher Wolfgang Dreher.
Gut durch die Pandemiezeit gekommen
Gut sei die Schule auch durch die Coronazeit gekommen. Weder Kinder noch Eltern hätten sich gegen die notwendigen Maßnahmen gestellt. Hoch schossen die Coronaerkrankungen erst dieses Frühjahr. Drei Wochen habe die Schule gegen die hohen Schüler- und Lehrerausfälle angekämpft. Erfolgreich, da sowohl Präsenzunterricht als auch die Betreuung weiter möglich gewesen sei. Derzeit würden nur noch vereinzelt Kinder erkranken.
Der einzige Wermutstropfen betreffe das Schulsekretariat. Die helfende Hand sei nur begrenzt verfügbar, da ihr Arbeitspensum auf drei städtische Stellen aufgeteilt wurde. Für die Aufgaben in der Schule bliebe der Sachbearbeiterin viel zu wenig Zeit, weshalb die Schulleiterin einspringen müsse. Das sei auf Dauer nicht tragbar, und sie hoffe auf eine Lösung durch den Schulträger.