In unserer großen Serie "Grüner leben" zeigen wir auf, wie man sein Leben nachhaltig gestalten kann. Foto: sb

Neue Serie: Experten geben Tipps und Erläuterungen für ein nachhaltigeres Leben.

Oberndorf - Von der Rolltreppe bis zur Tiefkühltruhe: Der tägliche Einkauf verschlingt jede Menge Energie. Der Handel will nun mehr für den Klimaschutz unternehmen. Doch auch die Kunden können noch viel tun.

Doch mit Energiesparen im Laden allein ist es nicht getan, meint Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Er sieht, dass werbewirksam E-Auto-Ladesäulen auf Supermarktparkplätzen stehen, während die Händler ihre Kunden weiter mit Diesel-Transportern beliefern. Die ganze Lieferkette müsse klimafreundlicher werden, meint Hilgenberg. Dazu müsse der Handel auch Druck für mehr E-Fahrzeuge bei den Herstellern machen. Aber das, sagt Hilgenberg,

In unserer großen Serie "Grüner leben" zeigen wir auf, wie man sein Leben nachhaltig gestalten kann – und das in jeder Hinsicht: Die Schwerpunktthemen sind Mobilität, Ernährung, Abfall, Bauen, Energie sowie Naturschutz/Artenvielfalt. Wir lassen Experten zu Wort kommen und stellen Menschen vor, die ihre Lebensweise entsprechend geändert, beziehungsweise verändert haben.

Europaweit fallen jährlich allein rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Nur knapp 30 Prozent davon werden zur Wiederverwertung gesammelt, die übrigen 70 Prozent landen auf Müllkippen, in Verbrennungsanlagen oder in der Umwelt.

"Es gibt sehr viel mehr zu tun, als wir denken", sagt Hannes Jaenicke im Interview mit unserer Zeitung und gibt zum Auftakt unserer Serie detaillierte Tipps, wie jeder etwas für eine bessere Welt tun kann. Der Schauspieler und Autor engagiert sich seit Jahren für den Erhalt der Artenvielfalt und ist bekennender Umweltschützer.