Sie gibt den Takt vor Richtung Bundestagswahl: Annalena Baerbock hat sich geräuschlos mit ihrem Konkurrenten Robert Habeck über die grüne Kanzlerkandidatur geeinigt. Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Inhaltlich und in der Form geschmeidig sind die Grünen ins Rennen um das Kanzleramt gestartet. Da können sich andere Parteien einiges abschauen, meint StN-Chefredakteur Christoph Reisinger.

Stuttgart - Auch so geht Kanzlerkandidatur: Ohne öffentlichen Streit, ohne Trara haben sich die Grünen darauf festgelegt, mit Annalena Baerbock als Spitzenkandidatin in die Bundestagswahl am 26. September zu ziehen. Was für ein Kontrast zur Union, die diesen so wichtigen Akt der politischen Willensbildung verformt hat zu einem absurden Gezänk. Was für ein Unterschied auch zur SPD, die schon seit geraumer Zeit mit dem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz im Rennen ist. Allerdings mit genau dem Wählerpotenzial und an dem Punkt, an dem weiland die FDP die Republik damit erheiterte, dass sie trotz aller Aussichtslosigkeit mit Guido Westerwelle einen Kanzlerkandidaten benannte.

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