Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock versucht, die Äußerungen ihres Co-Chefs Robert Habeck wieder einzufangen. Foto: AFP/John MacDougall

Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock versucht die Äußerungen ihres Co-Chefs Robert Habeck über Waffenlieferungen in die Ukraine wieder einzufangen. Aus anderen Parteien hagelt es Kritik. Der Streit darüber sagt viel über die deutsche Außenpolitik, kommentiert unser Chefredakteur Christoph Reisinger.

Berlin - Der Aufruf des Grünen-Chefs Robert Habeck, der Ukraine im Kampf gegen prorussische Rebellen und gegen die Dauerbedrohung durch Russland „Defensivwaffen“ zu liefern, lässt sich auch so werten: Was für ein Glück für die Partei, dass nicht Habeck ihr Kanzlerkandidat ist sondern Annalena Baerbock. Schließlich zeugt seine Forderung von Unkenntnis oder politischer Unreife, möglicherweise von beidem: So unabgestimmt und im Widerspruch zum grünen Wahlprogramm lässt sich die deutsche Leitlinie nicht mal eben wegbiegen, keine Rüstungsgüter in Kriegsgebiete zu liefern.

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