Sehr motiviert, etwas für seine Mitmenschen zu tun ist der Vorstand des neugegründeten Vereins „Nachbarschaftshilfe Bürger aktiv“ (von links): Katja Pflüger, Anneliese Axtmann, Hedwig Vogler-Wälde, Oliver Böhme, Beatrix Haile-Niethammer, Oliver Buschle, Andrea Mayer und Horst-Werner Weiss. Foto: Stephan Hübner

Einige Gäste fanden sich zur Gründung des Vereins „Nachbarschaftshilfe Bürger aktiv“ ein. Es könnte noch eine ganze Weile dauern, bis es tatsächlich mit aktiver Hilfe los geht.

Es sei beeindruckend, wie viel Engagement zusammenkomme, um die Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung zu stärken, so Hauptamtsleiter Felix Kuentz, der die Versammlung leitete.

 

Ziel sei die Gründung eines Vereins, der ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke verfolge, Menschen unterstütze, die in häuslicher Umgebung Hilfe benötigten oder sich nach sozialen Kontakten sehnten.

Es gehe um generationsübergreifende Unterstützung von Menschen in Bedürftigkeit, praktische Hilfe in Haus, Wohnung und Garten, bei Einkäufen, Arztbesuchen und Behördengängen oder auch nur darum, jemandem Gesellschaft zu leisten. Der Verein solle so die ohnehin schon großartige Lebensqualität der Gemeinde verbessern.

Die Anwesenden beschlossen einstimmig die Gründung des Vereins, dessen Satzung und den Namen „Nachbarschaftshilfe Bürger aktiv“.

Zum Vorsitzenden gewählt wurde Oliver Böhme, zu seiner Stellvertreterin Katja Pflüger. Schriftführer wurde Horst-Werner Weiss, Kassierer Oliver Buschle, Kassenprüfer Anneliese Axtmann und Miriam Bauer. Zu Beisitzern gewählt wurden Andrea Mayer, Hedwig Vogler-Wälde und Beatrix Haile-Niethammer, wobei hierbei insgesamt sieben Personen möglich wären.

Stabile Basis

Böhme dankte für das Vertrauen, meinte aber, dass es nicht um den Vorsitzenden sondern um die Sache gehe. Man wolle eine stabile Basis, damit die, die helfen wollen auch helfen können. Deshalb dankte er auch denjenigen, die sich mit ihm hatten wählen lassen und den übrigen Anwesenden.

Es werde aber noch eine Zeit dauern, bis man die Arbeit aufnehmen könne, warnte Böhme. Die Schwierigkeit liege beim Finanzamt Villingen-Schwenningen, wo Anträge mehrere Monate auf dem Tisch liegen könnten. Er hoffe, dass alles bis Weihnachten über die Bühne gehe. Einer der Anwesenden fragte nach Möglichkeiten, schon zu beginnen, während sich der Verein in Gründung befindet. Böhme versprach, das abzuklären, mahnte aber, dass es dabei auch um Haftungsfragen für Aktive gehe. Organisatorische Dinge könne man schon vorher klären.

Auch sei das kein Abwürgen von Ideen, er bitte im Gegenteil um Unterstützung und auch Kritik.