Groß ist die Freude bei den Beteiligten (von links): Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler, OB Klaus Eberhardt, Jugendfeuerwehrwart André Lambelet, Debora Redina (Betriebsrat Cabot), Denis Jahr (Cabot GF), Jürgen Müller (Cabot/Feuerwehr), Kommandant David Sommer und Vizekommandant Enrico Leipzig. Foto: Rolf Rombach

Die Rheinfelder Firma Cabot spendet 20 000 Euro für neue Ausrüstung der Jugendfeuerwehr. OB Eberhardt: „Auch eine Investition in die Sicherheit“.

Einen nicht alltäglichen Termin hatten Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, Feuerwehrkommandant David Sommer und Stadtjugendfeuerwehrwart André Lambelet. Denn der örtliche Spezialchemikalien-Betrieb Cabot übergab einen Scheck über 20 000 Euro für die Anschaffung von Ausbildungsmaterial für die Jugendfeuerwehr der Kreisstadt. Mit dem Geld soll ein Anhänger für die Brandschutzerziehung und Jugendausbildung angeschafft und gestaltet werden.

 

Persönlicher Draht zur Jugendfeuerwehr

Denis Jahn, Mitglied der Geschäftsleitung am Standort, lobte das Engagement der Ehrenamtlichen, das er selbst gut kenne, war er einst ebenfalls in einer Jugendfeuerwehr Mitglied, was seine Tochter ihm nun gleichgetan habe. Die von den (Jugend)-Feuerwehren vermittelten Werte seien wichtig. Mit der Spende wolle Cabot daher die Arbeit unterstützen. Dass das Geld gut angelegt sei, wisse man auch von Mitarbeiter Jürgen Müller, stellvertretender Abteilungskommandant der Feuerwehr-Abteilung Stadt und langjähriger Jugendgruppenleiter in der früheren Abteilung Nollingen.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt gestand ein, dass er zunächst von der Höhe der Spende überrascht worden sei. Die Feuerwehr habe besondere Herausforderungen durch die lokale Industrie und das Gewerbe. Er attestierte den Betrieben dabei gute Arbeit in die Prävention und Sicherheit, dennoch wolle man für den Ernstfall gut vorbereitet sein. Die Jugendfeuerwehr stelle die Sicherheit in der Zukunft da. Entsprechend garantiere man auch eine gute Ausbildung, um damit das wichtige Ehrenamt zu erhalten. Das Bekenntnis zur Stadt, das Cabot auch als Mitglied im lokalen Bündnis für Familien zeige, sei begrüßenswert, betonte der OB.

Jugendwart betont Besonderheit der Spende

Kommandant David Sommer bezeichnete die Spende als Würdigung der Arbeit der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr. Die Anschaffung werde die Motivation im Ehrenamt steigern. „Wir müssen was tun, um die Jungs und Mädels bei der Stange zu halten“, erläuterte er.

Stadtjugendfeuerwehrwart André Lambelet betonte abschließend die Besonderheit der Spende. Damit werde ein wichtiger Punkt der Brandschutzerziehung gefördert, die für alle Jugendgruppen zur Verfügung stehen werde, aber auch bei anderen Anlässen Anwendung finden kann, beispielsweise für Schulklassen.

Eine Projektgruppe der Jugendfeuerwehr wird in den nächsten Monaten die Bestückung des Spiel- und Ausbildungshängers mit einem flexiblen Kistensystem ausarbeiten. Ziel sei es, bis zum Jahresende fertig zu sein.