Es wird inzwischen auch mehr getestet, so der Bürgermeister. (Symbolfoto) Foto: Taneèek

"Wir haben keine undefinierbaren Ausbrüche." Lob für Hilfsangebot der Verwaltung.

Aichhalden - Das Thema Corona ist am Dienstagabend in der Sitzung des Gemeinderats auf den Tisch gekommen. Stefan Wiedmann wollte wissen, weshalb Aichhalden bei den positiven Corona-Fällen im Kreis Rottweil im Verhältnis zur Einwohnerzahl an der Spitze stehe. Laut Bürgermeister Michael Lehrer berichtige das Gesundheitsamt Rottweil die Zahlen nur einmal wöchentlich.

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Derzeit sei die Situation landauf, landab von Ausbrüchen in Familienkreisen geprägt. In Aichhalden bestünde das Problem bei Großfamilien. Allerdings werde inzwischen auch mehr getestet. "Wir haben keine undefinierbaren Ausbrüche und den Überblick. Die Situation ist nicht prekär", beruhigte der Bürgermeister, nachdem die Zahlen am Dienstagabend bereits merklich zurückgegangen waren.

Michael Schwab erklärte die großen Rückgänge damit, weil laut Gesundheitsamt bei einigen festgestellten Positiv-Fällen die Wohnortzuordnung nicht gestimmt habe. Des Weiteren seien positiv getestete Personen im Nachhinein doch nicht mit dem Coronavirus infiziert gewesen.

Lob für Hilfsangebot der Verwaltung

Wiedmann lobte die Verwaltung, die die Altersgruppe 80 plus mitnehme und bei der Reservierung eines Impftermins helfe. Nachdem er bisher vergeblich versucht habe, einen Termin für seinen Schwiegervater zu bekommen, wisse er, dass diese Menschen mit der Aufgabe überfordert seien. Lehrer pflichtete Wiedmann bei. Über 80-Jährige könnten sich nicht stundenlang in der Hotline aufhalten. Die Gemeinde organisiere außerdem die Fahrt zum Impfzentrum in Rottweil, wenn jemand nicht mobil sei. Kein Verständnis habe er allerdings dafür, wenn eine Mutter und ihr behindertes Kind keinen gemeinsamen Impftermin bekämen, schloss der Bürgermeister seine Ausführung.

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