Großer Andrang hat beim Ortenauer Landfrauen-Nachmittag geherrscht. In diesem Jahr wurde das Treffen in Meißenheim ausgerichtet.
Die Lahrer Bezirksvorsitzende Gerda Roth freute sich über den regen Zulauf, im Zuge dessen noch spontan Tische und Stühle nachgerüstet werden mussten. Besonders begrüßt wurden Vertreter aus Politik und vom BLHV.
Landrat Thorsten Erny würdigte die Arbeit der Landfrauen, „die zu den tragenden Säulen im Ortenaukreis gehören“. Gemeinsam mit dem Dezernat für ländlichen Raum werden Zeichen gesetzt für die nachhaltige Entwicklung. So sei die Arbeit der Landfrauen vielseitig und schaffe Bewusstsein für Nachhaltigkeit, bewusste Ernährung und die Entwicklung des ländlichen Raums.
Meißenheims Bürgermeister Bodo Lange richtete ebenfalls Worte des Dankes an die Landfrauen, die auch in Meißenheim wichtiger Bestandteil der Gemeinde sind. „Jahr für Jahr unterstützen Landfrauen mit Kursen und Ausflügen das Miteinander oder bereichern verschiedene Veranstaltungen mit ihrem Beitrag“, so Bürgermeister Lange. So seien die Landfrauen eine tragende Säule der Gemeinschaft.
Von der Mitgliederentwicklung sprach Christiane Wangler, Präsidentin des Landfrauenverbands Südbaden. So sei der Einsatz für die regionale Landwirtschaft von großer Bedeutung, wozu auch die Landfrauenverbände einen großen Beitrag leisteten. „Wir sind eine große Familie – wir sind Gemeinschaft und leben Gemeinschaft“, hob Wangler den Zusammenhalt hervor. So sei auch die Demokratie ein bedeutender Aspekt für das Zusammenleben, daher auch der Appell, das Wahlrecht in Anspruch zu nehmen.
Beate Weingart gab Impulse zum Thema Wertschätzung
Beate Weingart referierte über „Was uns zum Blühen bringt – Der unschätzbare Wert der Wertschätzung“. Mit einem Lied von Chris Roberts leitete die Referentin ihren Beitrag ein, in dem sie insbesondere hervorhob, wie wichtig Wertschätzung sei und den anderen als Geschenk zu sehen – nicht als Teil des Inventars. So sei nicht die Leistung wichtig, sondern die Bedeutung des anderen. Umso wichtiger sei es, es zu einem täglichen Ritual zu machen, die Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Denn: „Was man nicht regelmäßig mache, mache man in der Regel nur mäßig.“ Zahlreiche Impulse zum Thema Wertschätzung und Respekt regten zum Nachdenken und Gespräch an. So sei es von Bedeutung, diese Werte auch an die Kinder weiterzugeben und selbst zu leben. Außerdem hat die Einradgruppe des TuS Altenheim für Unterhaltung gesorgt.
Zwischen den Programmpunkten kam auch der gemeinsame Austausch und die Kameradschaftspflege nicht zu kurz. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Frauen gemeinsam ins Gespräch.
Zertifikate
Im Rahmen des Nachmittags wurde an die Teilnehmerinnen der Agrarbüroschulung die Teilnehmerzertifikate überreicht. Insgesamt 15 Teilnehmerinnen waren bei der Schulung dabei. Bei der Schulung wurden die Frauen für die Themen rund um das Thema Agrarbüro und Digitalisierung fit gemacht.