Die Sportgemeinschaft Monakam lockte mit dem Tauzieh-Wettbewerb viele Besucher an. Es war der Höhepunkt eines mehrtägigen Festes.
Ein Höhepunkt des mehrtägigen Festes der Sportgemeinschaft Monakam ist der Tauziehwettbewerb gewesen. Monakam war einst Tauziehhochburg.
Der Wettbewerb lockte viele Besucher an. Angefacht von Moderator Matthias Rentschler feuerten die Anhänger dieser Sportart die starken Frauen und Männer zu Höchstleistungen an.
Um 18.30 Uhr war der Korb mit den Gewichten, die von den Mannschaften nach oben gezogen wurden, nur noch 30 Kilogramm vom Ergebnis des vergangenen Jahres entfernt. Dann wurde die Last nochmals um 20 auf 296 Kilogramm aufgestockt. Dieses Gewicht stemmten noch vier Teams nach oben. Darunter mit den Monakamer Flamingos auch ein Frauenteam. Die Zuschauer feierten diese Leistung gebührend.
Mit den Teams Flamingos, Holz & Heizung, Sportgemeinschaft Monakam und Monakamer Rutscher hatte der Wettbewerb vier Quintetts zusammen, von denen sich zwei über ein Halbfinale in direkten Vergleichen für das Finale qualifizierten. Aus dem ging am Ende das Team Holz & Heizung in zwei Zügen als klarer Sieger über die Sportgemeinschaft Monakam hervor.
Kleiner Gewichtsvorteil
„Wir hatten einen kleinen Gewichtsvorteil – vor allem aber trainieren wir mehr als die anderen“, begründete Klaus Bischoff den Erfolg der Jungs um Matthias Jauß. Bischoff, ehemalige Bundesligazieher unter dem Ex-Nationaltrainer Karl-Heinz Ehnis weiß, worauf es bei dieser Sportart ankommt. Gewicht und Kraft ist nur ein Teil, Ausdauer, eine absolute Gleichmäßigkeit beim Zug, Haltevermögen und ein starker Griff am Tau sind wichtige Bestandteile.
„Wenn dein Gegner richtig zum Zug kommt, kann er so viel Spannung aufbauen, dass es dir das Tau regelrecht aus den Händen zieht“, stellte der Unterhaugstetter Schreinermeister Steffen Kolb, selbst ein Kraftpaket, im Team der unterlegenen Sportgemeinschaft Monakam fest.
Im Ziehen um Platz drei wehrten sich die Monakamer Flamingos nach Kräften, am Ende jedoch vergeblich.
Dass die Frauen so lange mithalten konnten, hatte einen Grund. „Das sind auch vier Füße mehr“, erklärte Rentschler, denn die Frauenmannschaften durften mit sieben Zieherinnen antreten.
Pfalz Bären fehlen diesmal
Schmerzlich vermisst wurde der Titelverteidiger aus Lustadt in der Nähe von Germersheim. Die Pfalz Bären stellten 2024 eine Bereicherung des Turniers dar, und hätten mit Sicherheit am Ende wieder einen Kandidaten für das Finale abgegeben. „Wir hatten die bei ihrer Veranstaltung in der Pfalz besiegt“, berichtete Jens Graze. Aber das sei nicht der Grund für das Fehlen, sondern der bestand in einer Terminkollision entschuldigte das Vorstandsmitglied der Sportgemeinschaft Monakam die Pfälzer.