Die Gastgeberzunft aus Bergfelden macht den Auftakt. Deren Kropfer zeigen sich freigiebig. Foto: Stöhr

Bunt und ausgelassen ging es beim großen Umzug der Narrenfreunde Bergfelden zu. 27 Gruppen aus der ganzen Region mit rund 1400 Hästrägern mischten sich unters Volk.

Über 1400 Hästräger hatten sich zum großen Umzug im Rahmen des närrischen Wochenendes in Bergfelden angekündigt. Den Auftakt machte traditionell die Gastgeberzunft der Narrenfreunde Bergfelden mit ihren Figuren Jäkle und Kropfer.

 

Der Narrenruf „Jäkles – Kropfer, Dicke Häls“ erschallte mehrmals. „Die kommen noch etwas müde daher“, hieß es zu Beginn von Seiten der Moderatoren. Kein Wunder – ging dem Umzug doch eine große Narrenparty am Vorabend in der Dickeberghalle voraus.

Besucher mussten sich in Acht nehmen

Direkt auf die Gastgeber folgte die Narrenzunft aus dem benachbarten Vöhringen. Deren Markenzeichen sind die „broate Schua“, mit denen zu laufen bestimmt nicht einfach ist. Die Zuschauer mussten sich außerdem in Acht nehmen. Denn die Vöhringer Schantle ließen ihre Saublodern knallen, verteilten aber auch Süßes.

Überhaupt zeigten sich viele der Narren freigiebig, während andere ihren Schabernack mit dem Publikum trieben. So manchem Besucher war dies im Laufe des Nachmittags deutlich anzusehen. Denn die Hexengruppen, von denen es einige gab, sparten nicht mit Konfetti, Stroh oder Sägespänen, die über den Köpfen der Zuschauer verteilt wurden. Auch akrobatisch gab es in Form von Pyramiden einiges zu bestaunen.

Gruppen aus der Nähe mit dabei

Mit den Baurawald-Hexen Holzhausen, der Narrenzunft Fischingen, der Narrenzunft Sulz und den Schlossberg-Hexen Vöhringen folgten Gruppen aus der näheren Umgebung. Für gute Stimmung sorgte die Lombakapell Empfingen, die zusammen mit den Weiherhexen gekommen war.

Die Muggaverbrenner aus Rexingen kündigten sich mit lauten Bässen an. Mit elegantem Schwung präsentierte sich die Narrenzunft „Zigeuer“ Untertalheim mit ihren farbenfrohen „Kleidle“. Musikalisch unterstützt wurden sie von den MVO Philharmonikern des dortigen Musikvereins.

Zünfte reisen von weiter Umgebung an

Auch aus der weiteren Umgebung, dem Zollernalbkreis, dem Raum Freudenstadt und sogar aus Renningen im Landkreis Böblingen waren die Zünfte angereist.

Für die Verpflegung der Gäste war ebenfalls gut gesorgt. Es gab einige Stände und Besenwirtschaften. Feuerwehr und DRK sorgten für die Sicherheit des Umzugs.