Vize-Europameister Jonas Beiter (Mitte) freute sich am Freitag über viele Lobesreden und Präsente. Mit ihm auf dem Bild (von links): Bürgermeister Heinrich Götz, Vater, Andreas, der Radfahrverein-Vorsitzende Martin Heck, Mutter Claudia, Ulrich Bock vom Radsportbezirk Schwarzwald-Zollern, Trillfingens Ortsvorsteher Horst Henle, Rangendingens Bürgermeister Manfred Haug, Trainerin Renate Beck und Landrat Günther-Martin Pauli (ganz rechts). Foto: Bäurle

Der frischgebackene Junioren-Vizeeuropameister im Kunstrad-Einer wurde beim Empfang seines Heimatvereines "Germania" Trillfingen mit Lob und jeder Menge Präsente überhäuft.

Haigerloch-Trillfingen - Etwa 70 Gäste waren am Freitag beim Empfang des Radfahrvereins für den jungen Kunstradfahrer in der Mehrzweckhalle zugegen, zahlreiche Redner wollten es sich nicht nehmen lassen, dem Talent zur Silbermedaille zu gratulieren. Beiter hatte Ende August im schweizerischen Bürglen seinen ersten großen internationalen Erfolg erzielt.

Die Wände der Halle waren zum Teil tapeziert mit Fotos und Zeitungsartikeln über ihn. Daraus stach ein Transparent mit dem Wortlaut "Lieber Jonas, herzlichen Glückwunsch zum Vize-Europameister! Super!", hervor

Gute Trainingsbedingungen vor Ort

Der Germania-Vorsitzende Martin Heck, eröffnete den Reigen der Gratulationen und brachte den Gästen die Karriere Beiters näher. Diese begann vor zehn Jahren und führte von vielen hervorragenden Platzierungen in Baden-Württemberg und in Deutschland zum großen Erfolg bei seinem ersten internationalen Auftritt.

Dazu hätten die guten Trainingsbedingungen in den Hallen in Haigerloch und Trillfingen, sowie die Unterstützung von Beiters Eltern maßgeblich beigetragen, so Martin Heck. Vor allem seine Mutter und Trainerin Claudia Beiter sei hier zu nennen, aber auch Trillfingens Cheftrainerin und Leiterin der Sparte Kunstradfahren Renate Beck dürfe nicht vergessen werden.

Auch Trillfingens Ortsvorsteher Horst Henle würdigte die Leistung des Vize-Europameisters. Dieser Titel, so Henle, sei "keine Selbstverständlichkeit" gewesen sondern basiere auf harter Arbeit. "Der Radfahrverein ist stolz auf dich", war er sich sicher.

Beiters Leistung sei nicht hoch genug einzuschätzen gratulierten Bürgermeister Heinrich Götz dem Talent zur Silbermedaille. Götz zeigte sich vor allem von der Fähigkeit der Kunstradfahrer beeindruckt, nach Stürzen immer wieder aufs Rad zu steigen.

Jonas Beiter sei ein Aushängeschild für diesen Sport und natürlich auch für seinen Verein, zeigte sich der Rangendinger Bürgermeister Manfred Haug vom Erfolg des Trillfingers angetan. Er fand es toll, dass Sportler hier auf dem Land zu solchen Leistungen fähig sind.

Ulrich Bock, Vorsitzender des Radsportbezirks Schwarzwald-Zollern, lobte vor allem den Willen und den Biss des Kunstradsportlers. "Ich ziehe den Hut vor dir", lobte er den Silbermedaillengewinner. Trillfingen sei insgesamt eine "Hochburg des Kunstradsports".

Landrat Günther-Martin Pauli lobte die Unterstützung, die Jonas Beiter nicht nur von der "Germania", sondern auch in der Familie erfahren habe. Für die Zukunft wünschte er dem Sportler viele weitere Erfolg.

EM ist "Meilenstein"

Das tat natürlich auch Renate Beck als Leiterin der Sparte Kunstrad im Radfahrverein, die voller Stolz gratulierte. Silber bei einer EM sei ein "Meilenstein" in der bisherigen Karriere des Talentes. Letztmals habe sich vor 18 Jahren ein Sportler aus Trillfingen für ein solch großes Turnier qualifiziert.

Martin Heck verlas außerdem einen Brief von Hendrik Rohm vom Sportkreis Zollernalb, Rohm gratuliere darin Jonas Beiter ebenfalls herzlich und versprach, ihm ein Geschenk zukommen zu lassen. Zu guter Letzt bedankte sich der sichtlich überwältigte Jonas Beiter und gab das Lob weiter an seine Mutter und Trainerin Claudia und an Renate Beck.